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Polizeibericht 30.09.2020

Mehrere Fahrzeugführer aufgrund Drogenkonsums aus dem Verkehr gezogen

Bayreuth. Am Dienstagmittag, gegen 11.00 Uhr kontrollierten Beamte der PI Bayreuth-Stadt in der Bayreuther Innenstadt einen Kleintransporter mit Nürnberger Zulassung. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten beim Fahrer, einen 23-jährigen aus dem Landkreis Kulmbach, drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Urintest bestätigte die Vermutung der Ordnungshüter. Der Fahrzeugführer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Er muss mit einem Fahrverbot und einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Gegen 12.00 Uhr kontrollierten Polizisten der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth im Stadtgebiet den Pkw einer 48-jährigen Bayreutherin. Auch hier verdichteten sich die Hinweise, dass die Fahrerin unter Drogeneinfluss stehen könnte. Ein durchgeführter Urintest bestätigte auch hier die Feststellungen der Beamten und die Dame musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Auch hier wird ein Fahrverbot und ein Bußgeld auf die Fahrerin zukommen.

Betrunkener Lkw Fahrer rammt Pkw und flüchtet

A9/Bayreuth. Bereits am frühen Montagabend kam es auf der A9 Richtung München im Bayreuther Bereich zu einer Unfallflucht. Eine 30 jährige Bayreutherin meldete über Notruf, dass ihr von einem ungarischen Lkw der Außenspiegel ihres Audi‘s abgefahren wurde. Der Lkw Fahrer setzte nach dem Unfall seine Fahrt fort ohne anzuhalten. Da das Kennzeichen bekannt war, fanden Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth den gesuchten Lkw südlich von Bayreuth auf dem Standstreifen. Sofort wurde eine extreme Alkoholisierung des 47 jährigen Fahrers aus Kirgisistan bemerkt, welche auch die Unfallursache sein dürfte. Insgesamt verursachte der Lkw Fahrer eine mittlere vierstellige Schadenshöhe. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Da er sich kaum auf den Beinen halten konnte, schlief er seinen Rausch bei der Polizei in der Haftzelle aus. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle verantworten. Der Fahrtenschreiber des 40-Tonners offenbarte zudem zahlreiche erhebliche Verstöße gegen die Lenk und Ruhezeiten, sowie eine Spitzengeschwindigkeit von sage und schreibe 138 km/h.

Drogen am Steuer und hinter Sitz versteckt

A9/Pegnitz/Plech. Dienstagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth auf der A9 Richtung München, an der Rastanlage Fränkische Schweiz, einen Lkw mit polnischer Zulassung. Der 24-jährige polnische Kraftfahrer wirkte bei der Kontrolle sehr nervös und zeigte noch andere drogentypischen Auffälligkeiten. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs konnte eine geringe Menge Marihuana, versteckt hinter dem Fahrersitz, aufgefunden werden. Er wurde zur Blutentnahme nach Pegnitz verbracht. Die Weiterfahrt endete somit in Pegnitz für den 24-Jährigen. Eine Stunde später wurde noch ein weiterer Fahrer eines Lkws aus Ukraine an der Anschlussstelle Plech Richtung München aus dem Verkehr gezogen. Dieser machte ebenso den Anschein, unter den Einfluss von Marihuana zu stehen. Ein vor Ort durchgeführter Urintest bestätigte dies. Eine Blutentnahme im Krankenhaus war auch hier die Folge. Die Weiterfahrt des 34-jährigen Ukrainers wurde für 24 Stunden unterbunden. Gegen beide Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetztes sowie wegen des Verdachts einer Drogenfahrt eingeleitet. Beide erwartet eine hohe Strafe und ein Monat Fahrverbot sowie Punkte in Flensburg.

red