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Polizeibericht 29.05.2021

Zu schnell unterwegs

A9/Sophienberg – Gegen 17:30 Uhr befand sich ein 58-jähriger Berliner auf der Heimfahrt. Dabei war er jedoch leider zu schnell unterwegs und verlor aufgrund der vorherrschenden Witterungsverhältnisse die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei demolierte er die Mittelleitplanke und sein Fahrzeug. Der Schaden wird auf ca. 10.000€ beziffert. Weiterhin erwartet ihn ein Bußgeld – der Fahrer selbst blieb glücklicherweise unverletzt.

 

4 Baustellenunfälle führten zu erheblichem Stau / Flüchtiger Kleintransporter kann noch ermittelt werden

A9/ Himmelkron. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich vier Unfälle innerhalb der Baustelle bei Himmelkron in Fahrtrichtung Berlin bei dem jeweils Lkw beteiligt waren. Zunächst scherte eine 59-jährige Wirsbergerin zu früh vor einem Lkw nach dem Überholvorgang ein und wurde dabei komplett an der Seite zerkratzt. Aufgrund dieses Unfalls ereignete sich ein längerer Stau von zunächst knapp 4 km. In Folge dessen kam es zu einem weiteren Unfall beim Wechsel von der A70 auf die A9, als ein Pkw im Stop-and-Go Verkehr vor einem Lkw einscherte und diesen dabei touchierte. Der dritte Unfall innerhalb kürzester Zeit ereignete sich beim Auffahren auf die A9 bei der Anschlussstelle Himmelkron. Ein Pkw aus dem Zulassungsbereich Plauen fuhr bei der verkürzten Auffahrt bei Himmelkron bis zum Ende des Beschleunigungsstreifens und wurde dort, da er bereits leicht auf der Fahrbahn stand, seitlich von einem durchfahrenden polnischen Lkw gestreift. Des Weiteren kam es im Baustellenbereich zu einem Unfall zwischen einem deutschen Lkw und einem Kleintransporter aus dem Bereich Cottbus. Der Kleintransporter beschädigte beim Überholen den Seitenspiegel und flüchtete. Durch die schnell eingeleitete Fahndung konnte dieses Fahrzeug allerdings im Bereich Hof angehalten werden. Diesen Fahrer erwartet jetzt eine Anzeige wegen „Unerlaubten Entfernen vom Unallort“. Im Zusammenhang mit diesen Unfällen ereignete sich ein Stau über 10 km Länge.

 

Auf kurze Unachtsamkeit folgt schwerer Unfall

A9/Plech. Am Freitagvormittag ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Plech und Weidensees ein Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen. Der 45-jährige Lkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt befuhr mit seinem Sattelzug die A9 in Richtung Berlin. Aufgrund einer kurzen Unachtsamkeit geriet der Fahrer leicht auf den Standstreifen. Dort fuhr er dann auf das Heck des dort stehenden Sattelzugs des 57-jährigen Polen. Durch den Aufprall wurden beide Lkw stark beschädigt und mussten durch den verständigten Abschleppdienst geborgen werden. Durch den Aufprall wurde der 57-jährige Fahrer leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in das Klinikum verbracht werden. Zur Bergung und Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Plech und Ottenhof und das THW Pegnitz vor Ort. Während der Bergungsarbeiten war die Fahrbahn in Richtung Berlin für ca. drei Stunden voll gesperrt. An den Sattelzügen entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Anzeige wegen einer fahrlässigen Körperverletzung.

red