Polizeibericht 29.04.2021

Verdächtigen Transporter durch Fußstreife verfolgt und gestellt

Bayreuth. Ein verdächtiger Transporter fiel einer Fußstreife der Operativen Ergänzungsdienste, die im Innenstadtbereich eingesetzt war, am Mittwochnachmittag auf. Das geschulte Auge der Polizeibeamten stellte, als das Kfz an ihnen vorbeifuhr, fest, dass der Führer des Kraftfahrzeugs offensichtlich unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen stand. Durch geschickte Wahl des vermutlichen Fahrwegs des verdächtigen Fahrzeugs und sportliche Fortsetzung der Fußstreife gelang es den Beamten, dieses am Hohenzollernring im fließenden Verkehr an einer „roten“ Ampel zu stellen und einer Kontrolle zu unterziehen. Hierbei bestätigte sich der o.g. Verdacht des Drogeneinflusses. Einen angebotenen Urintest versuchte der Fahrer durch Abgabe anderer, nicht körpereigener Flüssigkeiten zu verfälschen, was jedoch an der Aufmerksamkeit der Polizisten scheiterte. Ein erneuter, ordnungsgemäß durchgeführter Urintest zeigte dann auch schnell den Grund für den Manipulationsversuch, denn er verlief deutlich positiv auf verbotene Aufputschmittel. Die Folge war, dass dem Mann aus Sachsen das Führen von Kraftfahrzeugen für eine Dauer von 24 Stunden untersagt wurde und er nach Durchführung einer Blutentnahme im Klinikum Bayreuth eine Anzeige wg. des Fahrens unter Drogeneinfluss mit einer Geldbuße von mind. 500 Euro zu erwarten hat. Da es sich um eine „Geschäftsfahrt“ handelte musste das Fahrzeug vom (drogenfreien) Beifahrer und Kollegen des Mannes weitergefahren werden.

Unter Drogeneinfluss und mit gefälschtem Führerschein im Pkw

A9/PWC Sophienberg. Am Dienstagnachmittag kontrollierten Schleierfahnder der Verkehrspolizei Bayreuth zwei junge Fahrzeuginsassen am PWC Sophienberg, welche auf der A9 in südliche Richtung unterwegs waren. Beim 34-jährigen Fahrzeugführer aus Baden-Württemberg wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Der Mann wurde anschließend zur Blutentnahme ins nächstgelegene Krankenhaus verbracht. Außerdem zeigte er einen gefälschten bulgarischen Führerschein vor. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren bzgl. des Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung eingeleitet. Außerdem wurde die Weiterfahrt bis auf Weiteres unterbunden.

Drogen am Steuer und im Gepäck

A9/Pegnitz. Am Mittwochvormittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen Pkw Mercedes an der Anschlussstelle Trockau. Das Fahrzeug war zuvor auf der A9 in Richtung München unterwegs. Im Rucksack des 37-jährigen Fahrzeugführers fanden die Beamten ein Tütchen mit einer geringen Menge Amphetamin. Das Betäubungsmittel wurde noch vor Ort sichergestellt. Zudem wurden bei dem Mann aus dem Landkreis Bayreuth drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Dies hatte zur Folge, dass die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde. Im Anschluss konnten im Rahmen einer  Wohnungsdurchsuchung weitere Betäubungsmittel in geringer Menge aufgefunden werden. Er wurde wegen des Drogenbesitzes und der Drogenfahrt angezeigt.

Festnahme aufgrund Haftbefehl

A9/Pegnitz. Einen 28-jährigen Mann aus Rumänien nahm eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Mittwochabend an der Ausfahrt Trockau fest. Der Rumäne wurde im Rahmen einer ausländerrechtlichen Kontrolle als Insasse in einem Pkw mit Hamburger Zulassung überprüft. Hierbei wurde ein offener Strafvollstreckungshaftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Kempten suchte bereits mehrere Monate nach dem 28-Jährigen mit unbekannten Wohnsitz in Deutschland. Er wurde aufgrund des Haftbefehls verhaftet und mit zur Dienststelle genommen. Die Vollstreckung des Haftbefehls und die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt konnte gerade noch abgewandt werden, da der 28-Jährige dies mit Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 2.200 Euro verhinderte.

red