© dpa

Polizeibericht 29.01.2020

Mann zweimal mit Drogen am Steuer erwischt

Bayreuth. Unbelehrbar zeigte sich am Dienstagnachmittag ein 34-jähriger, der gleich zweimal mit Drogen am Steuer erwischt worden war. Bei der zweiten Fahrt nutzte er seinen Zweitschlüssel. Beamte der Operativen Ergänzungsdienste haben die Ermittlungen wegen Drogenfahrten übernommen. Den Mann erwarten nun ein empfindliches Bußgeld und ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Gegen 14.30 Uhr kontrollierte eine Streife der Zivilen Einsatzgruppe bei den Operativen Ergänzungsdiensten Bayreuth den Man in der Albrecht-Dürer-Straße. Hier stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Drogenvortest bestätigte den ersten Verdacht der Streifenbesatzung. Eine Blutentnahme war die Folge. Der Mann wurde darüber belehrt, für die nächsten 24 Stunden kein Fahrzeug zu führen. Hierzu musste er seinen Fahrzeugschlüssel abgeben. Nur drei Stunden später erblickte die Zivilstreife das Fahrzeug des Bayreuthers erneut fahrend im Stadtgebiet. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sich herausstellte, dass der 34-Jährige wieder am Steuer saß. Eine erneute Blutentnahme und die Sicherstellung des Zweitschlüssels waren die Folge. Der Mann muss sich nun wegen mehrfachen Fahrens unter Drogeneinfluss, in einem Fall vorsätzlich, verantworten.

Weißes Pulver in der Hostentasche

A9/Pegnitz. Am Montagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Lieferwagen mit polnischer Zulassung an der Rastanlage Fränkische Schweiz. Beim 45-jährigen Beifahrer konnte ein kleines Tütchen mit weißem Pulver aufgefunden werden. Dieses wollte offenbar der polnische Handwerker in seiner Hostentasche vor den Beamten verstecken. Es handelte sich dabei um Amphetamin, wie ein Drogenschnelltest ergab. Eine Verwiegung ergab später fast ein halbes Gramm. Gegen den Beschuldigten wurde ein Verfahren wegen des Vergehens nach dem Betäubungsmittegesetz eingeleitet.

Butterflymesser sichergestellt

A9/Bayreuth. Bei einem 21-jährigen Fahrzeugführer aus der Ukraine fanden Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth am Dienstagvormittag ein verbotenes Butterflymesser. Der Kraftfahrer eines kleineren Lkw aus der Ukraine war zuvor auf der A 9 in Richtung München unterwegs und wurde von der Streife am Parkplatz Sophienberg einer Kontrolle unterzogen. Das verbotene Messer hatte er neben sich in der Ablage der Fahrertüre griffbereit stecken. Das Butterflymesser, welches einen verbotenen Gegenstand nach dem Waffengesetz darstellt, wurde noch vor Ort sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

Zu schnell auf glatter Fahrbahn

A9/Pegnitz. Ein 48-jähriger Mann verursachte am Dienstagabend einen Verkehrsunfall auf der A 9 in Fahrtrichtung München kurz vor der Anschlussstelle Trockau. Er war mit seinem Pkw trotz winterglatter Fahrbahn und schlechter Sicht zu schnell unterwegs und kam daraufhin ins Schleudern. Dabei kollidierte er mit einem anderen Fahrzeug, welches zur Unfallzeit neben ihm die Autobahn befuhr. Verletzt wurde niemand. Es wurde ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro verursacht. Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Gegen den Unfallverursacher wird ein Bußgeldverfahren wegen nicht angepasster Geschwindigkeit eingeleitet.

Unfall auf Grund glatter Straßen

Bischofsgrün. Am gestrigen Nachmittag forderte der hereinbrechende Winter wieder seinen Tribut. Ein 63jähriger PKW-Fahrer aus dem Landkreis Kulmbach befuhr die B303 von Marktredwitz kommend in Richtung Bad Berneck. Auf Höhe der Ortschaft Bischofsgrün kam sein Fahrzeug auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterglatten Straßenverhältnissen ins Schleudern und prallte mit dem Heck in das ihm entgegenkommende Fahrzeug eines 52jährigen aus dem Fichtelgebirge. Durch den Aufprall wurden die beiden Fahrzeugführer verletzt und mussten in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 Euro.

Schwerer Verkehrsunfall bei Mistelbach

Mistelbach. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Montagnachmittag auf der Staatsstraße 2163 kurz vor Mistelbach. Eine 48jährige Fahrzeugführerin aus dem westlichen Landkreis fuhr von Bayreuth aus kommend in Richtung Mistelbach und kam aus zunächst unbekannten Gründen in den Gegenverkehr. Sie kollidierte frontal mit dem PKW einer entgegenkommenden 62jährigen. Die Unfallverursacherin wurde durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug geborgen und bis zum Eintreffen des Notarztes versorgt. Nach Stabilisierung des Gesundheitszustandes wurde die Frau ins Krankenhaus überstellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurden die beiden Fahrzeuge sichergestellt und einem Gutachter zur Untersuchung übergeben. Die zweite Unfallbeteiligte wurde glücklicherweise nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 40.000 Euro.

Unfallursächlich dürfte ein Abkommen der Unfallverursacherin ins Bankette mit anschließenden Gegenlenken und Übersteuern sein.  Die Ermittlungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen.

red