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Polizeibericht 28.05.2021

Gartenstühle geklaut:

Creußen: Ein männlicher Dieb suchte am 27.05.2021, gegen 01.00 Uhr, ein Anwesen in der Sonnenleite auf, wo er insgesamt sieben Rattanstühle entwendete. Das dreiste Treiben des männlichen Täters wurde durch eine Video-Kamera dokumentiert. Die Beute im Wert von ca. 600 EUR dürfte anschließend in ein bislang unbekanntes Fahrzeug verladen worden sein. Relevante Hinweise hierzu nimmt die PI Pegnitz unter der Ruf-Nr. 09241/99060 entgegen.

 

Bei Auseinandersetzung Messer gezogen

Am Donnerstagnachmittag eskalierte offenbar der Streit um ein Mädchen. Hierbei zog einer der Kontrahenten ein Messer und stach in Richtung seines Gegenübers. Dieser blieb jedoch unverletzt.

Kurz vor 17 Uhr trafen sich ein 14-Jähriger und ein 20-Jähriger im Bereich der Carl-Burger-Straße, nachdem sie sich dorthin verabredet hatten, um eine Streitsache wegen einer gemeinsamen Bekannten zu klären. Im Verlauf der Streitigkeit zog der Jüngere plötzlich ein Messer und stach damit in Richtung des Älteren. Dieser konnte den Stich aber mit einer Abwehrbewegung ablenken und wurde glücklicherweise nicht verletzt. Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen konnte der Angreifer festgehalten werden. Das bei ihm aufgefundene Messer wurde sichergestellt. Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung wurden eingeleitet. Der Junge wurde in Gewahrsam genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter übergeben.

 

Zimmerbrand schnell gelöscht

Münchberg – Am Donnerstagnachmittag räumte eine 63-jährige Münchbergerin in ihrem Wohnhaus einen Kellerraum auf. Hierbei verschob sie auch einen Scharnk, um so besser arbeiten zu können. Unglücklicherweise stand der Schrank, auf dem sich auch noch Kartons befanden, schließlich unter einer Deckenlampe. Durch die Wärmeentwicklung der Lampenbirne fingen die Kartons an zu brennen. Das Feuer griff auf den Schrank über und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Münchbergerin konnte sich rechtzeitig ins Freie retten. Der Ehemann war zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus. Somit wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit eine Großaufgebot zur Brandbekämpfung an und war schnell vor Ort. Hierdurch war das Feuer in kurzer Zeit gelöscht und ein Ausbreiten des Brandes konnte verhindert werden. Nach den momentanen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 10.000 Euro.

 

Zeugen klären Unfallflucht auf

Münchberg – Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes beobachteten am Donnertag, um 12:40 Uhr, zwei Zeugen wie ein Fahrer eines graunen Pkw beim Rückwärtsausparken einen anderen Pkw beschädigte. Ohne sich um den Schaden zu kümmern und den gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, fuhr der Fahrer davon. Die Zeugen notierten sich das amtliche Kennzeichen und übergaben dieses Beamten der Münchberger Polizei. Der Verursacher war dann schnell ermittelt. Aufgrund der vorgefundenen Beschädigungen an beiden Fahrzeugen, liegt eine eindeutige Übereinstimmung vor. Ermittlungen müssen nun ergeben, ob der Unfall vom Verursacher bemerkt werden konnte. Der Gesamtschaden liegt bei ungefähr 4000.- Euro.

 

Ohne erforderliche Fahrerlaubnis und ohne Arbeitserlaubnis unterwegs zur Baustelle

A9/Berg: Ein Kleintransporter mit einem Estrichmaschinenanhänger aus dem Raum Eilenburg geriet am Donnerstagvormittag gegen 09:45 Uhr ins Visier der Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Hof.

Das Gespann wurde an der Rastanalage Frankenwald einer Kontrolle unterzogen. Die drei Insassen waren dem Baugewerbe zuzuordnen und nach eigenen Angaben auf dem Weg nach Nürnberg zu einer Baustelle.  Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass der 39jährige Fahrer aserbaidschanischer Staatsbürger ist und aktuell über keine Arbeitserlaubnis für Deutschland verfügt. Weiterhin konnte er nicht die erforderliche Fahrerlaubnis zum Führen des Gespanns vorweisen. Hierfür hätte er einen Führerschein mit Zusatzberechtigung zum Führen schwerer Anhänger benötigt.

Zu allem Überfluss war der Anhänger nur mit einem Kurzzeitkennzeichen versehen, welches nur bis zum 25.05.2021 Gültigkeit besaß. Somit bestand für den Anhänger auch kein aktueller  Versicherungsschutz und keine ordnungsgemäße Zulassung mehr. Der Anhänger verblieb am Kontrollort. Im Anschluss übernahm der Beifahrer die Weiterfahrt.

Der 39jährige Fahrer wird sich demnächst wegen mehrerer Strafverfahren verantworten müssen. Auch der Halter des Gespanns wird nicht ohne Strafverfahren davonkommen.

 

Ausgeschert, Unfall verursacht und geflüchtet

A9/Helmbrechts: Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person und einem Gesamtschaden von ca. 41.000,- Euro kam es am gestrigen Nachmittag auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin im Bereich Helmbrechts.

Ein bis dato unbekannter Sattelzug scherte gegen 15:15 Uhr zum Überholen von der rechten Fahrspur auf die mittlere Fahrspur aus. Hier übersah er das dort fahrende Gespann einer 5-köpfigen Familie. Der 51jährige Fahrer des Gespanns musste aus diesem Grund nach links ausweichen und kam hier auf die dritte Fahrspur. Hier fuhr jedoch unmittelbar dahinter ein Pkw Audi. Dessen 78jähriger Fahrer versuchte noch durch eine Vollbremsung ein Auffahren zu vermeiden, schaffte dies aber nicht. Der Audi fuhr auf das Gespann auf, wodurch der Anhänger auf den Pkw geschoben wurde und abriss. Der Anhänger kam im Anschluss auf dem Seitenstreifen zum Stehen, ebenso der aufgefahrene Audi. Der Zug-Pkw jedoch geriet nach links in die Mittelschutzplanke und blieb dort nicht mehr fahrbereit liegen. Dies führte im Anschluss zu einer ca. 40 minütigen Vollsperrung in Richtung Berlin indessen Verlauf sich ein längerer Stau bildete.

Bei dem Unfall wurde ein 9jähriger Bub aus dem verunfallten Gespann leicht verletzt. Alle anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Hinweise zum flüchtigen Sattelzug nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Hof unter der Telefonnr. 09281/704-803 entgegen.

 

Geschwindigkeitskontrolle führt zu etlichen Verstößen

A9/Berg: Eine mehrstündige Geschwindigkeitskontrolle führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof am Donnerstag am sogenannten Saaleabstieg auf der A9 in Richtung Berlin durch. Bei dem für Pkw auf 100 km/h beschränkten Abschnitt wurden insgesamt 284 Beanstandungen festgestellt. Hiervon müssen 113 Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarngeld rechnen. 171 von ihnen müssen sich jedoch auf ein Bußgeld mit Punkten einstellen. Zudem erwartet 6 ihnen zusätzlich noch ein Fahrverbot.

Die höchste Verfehlung beging der Fahrer eines Ford aus dem Zulassungsbereich Leipzig mit 148 km/h. Diesen erwartet ein Bußgeld in Höhe von 160,- Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

 

LED Rückfahrscheinwerfer von Lkw gestohlen

A9/Berg: Am frühen Freitagmorgen, gegen 04:20 Uhr bemerkte der Fahrer eines Tanklastzugs aus Heilbronn, welcher an der Rastanlage Frankenwald in Richtung Süden gerade seine Ruhezeit einbrachte, dass sich jemand an seinem Sattelzug zu schaffen machte.

Er nahm noch eine unbekannte männliche Person an der Rückwand seiner Fahrerkabine war, welche beim Anblick des Truckers sogleich flüchtete. Im Anschluss stellte der Fahrer des Lkw fest, dass an seinem Auflieger die LED-Rückfahrscheinwerfer entwendet worden waren. Hierzu hatte der Dieb auch die Kabel durchtrennt. Weiterhin wurde auch noch ein Unterlegkeil vom Auflieger entwendet. Vom vermeintlichen Dieb fehlt jede Spur. Eine Streife der Hofer Verkehrspolizeiinspektion nahm die Ermittlungen auf.

Hinweise zum Tathergang oder zum Täter nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Hof unter der Telefonnr. 09281/704-803 entgegen.

red