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Polizeibericht 28.02.2020

Beim Auffahren LKW übersehen

A9/Bayreuth. Eine 24-jährige Frau aus dem Landkreis Bayreuth fuhr am Donnerstagmorgen mit ihrem Skoda Fabia an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd auf die A 9 in Richtung Berlin auf und übersah hierbei im Fließverkehr einen polnischen Lkw auf dem rechten Fahrstreifen. Nach einem leichten Kontakt verlor die Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte nach links auf den Audi A8 eines 79-jährigen Mannes aus Oberbayern. Beide Pkws blieben im Anschluss totalbeschädigt auf dem linken Fahrstreifen liegen und mussten durch einen Abschleppdienst verladen werden. Die Frau und der Mann wurden leicht verletzt, der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 80.000 Euro. Aufgrund des starken Berufsverkehrs bildete sich während der Unfallaufnahme durch eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth zeitweise ein Rückstau von bis zu fünf Kilometern Länge. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und der Verkehrsdelikte eingeleitet.

 

LKW blockieren die Fahrbahn

A9/Trockau, Pegnitz, Plech. Bis zu 20 cm Neuschnee fielen in kurzer Zeit am Donnerstagabend im südlichen Bayreuther Landkreis. Dies führte dazu, dass auf der A 9 an den Steigungen hauptsächlich Lkw`s nicht mehr weiterkamen, quer standen und die Fahrbahn blockierten. Die eingesetzten Schneepflüge konnten ihrer Arbeit somit nicht mehr gänzlich nachkommen. Erst mit weiteren Räumfahrzeugen, mehreren Kräften des THW Bayreuth und Pegnitz und Streifen der Verkehrspolizei Bayreuth konnte die Verkehrslage sukzessive bereinigt werden. Trotz der gemeinsamen Anstrengungen mussten die Verkehrsteilnehmer im Stau stellenweise bis zu drei Stunden ausharren. Erschwerend kam noch hinzu, dass während der Zeit drei Pkw-Fahrer auf der schneebedeckten Fahrbahn mit ihren Fahrzeugen in die Schutzplanke krachten. Bei den Unfällen wurde glücklicherweise niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro.  Alle drei Unfallverursacher erwartet nun wegen der nicht angepassten Geschwindigkeit jeweils ein Bußgeld von 145 Euro und ein Punkt in Flensburg.

 

Mit Silozug in die Böschung

Mistelgau/Obernsees. Am Mittwochnachmittag fuhr der 41jährige Fahrer eines unbeladenen Silozuges von Obernsees kommend in Richtung Plankenfels. Auf Höhe der sogenannten Eisweiher kam der Silozug zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 35 Meter im Graben entlang und kippte schließlich nach rechts an die Gegenböschung. Die leichten Verletzungen des Fahrers behandelte ein Arzt in einem Krankenhaus. Nachdem Zeugen angegeben hatten, der Fahrer wäre bereits vor dem Unfall in Schlangenlinien gefahren und die aufnehmenden Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land im Führerhaus eine fast leere Schnapsflasche fanden entnahm der Arzt auf Anordnung der Polizei noch eine Blutentnahme beim Fahrer. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 11.000 Euro, wobei an der Böschung nur ein Schaden von ca. 500 Euro entstand. Die Feuerwehren aus Obernsees, Truppach-Mengersdorf, Mistelgau und Busbach waren mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort um den Verkehr örtlich umzuleiten und um bei der Bergung durch ein Abschleppunternehmen die Unfallstelle auszuleuchten.

 

Schwerverletzt nach Überschlag

Bad Berneck. Schwere Verletzungen erlitt am Freitagvormittag eine 81jährige Pkw-Fahrerin aus Bad Berneck. Sie fuhr gegen 09.00 Uhr auf der B 303 in Richtung Bischofsgrün als sie auf Höhe Vorderröhrenhof aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Ihr Pkw blieb auf dem Dach liegen, die Fahrerin musste  von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend kam sie mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 5000 Euro. Die Feuerwehren aus Bad Berneck, Escherlich, Goldmühl, Birnstengel und Bischofsgrün waren mit ca. 30 Einsatzkräften vor Ort.

 

Vier Verletzte bei Auffahrunfall

Eckersdorf. Am frühen Samstagnachmittag ereignete sich auf der B 22 in Eckersdorf auf Höhe Abzweigung in die Eckehartstraße ein Auffahrunfall. Eine Pkw-Fahrerin war in Fahrtrichtung Hollfeld unterwegs und wollte nach links abbiegen. Aufgrund Gegenverkehr musste sie zunächst anhalten. Ein 48jähriger Fiat-Fahrer erkannt dies und blieb stehen, ebenso wie die 21jährige Fahrerin eines BMW. Ein 34jähriger Hyundai-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den BMW auf. Dieser wurde durch die Wucht des Anstoßes noch gegen den Fiat geschoben. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 10000 Euro. Der Unfallverursacher selbst blieb unverletzt während vier andere Fahrer bzw.  Mitfahrer mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden.

 

Vor der Polizei geflüchtet – Zeugenaufruf

Bayreuth. Am Sonntagabend gegen 21.00 Uhr fuhr eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Bayreuth-Land auf der Bernecker Straße stadteinwärts. Vor ihnen, an der Ampel der Albrecht-Dürer-Straße, stand zunächst ein Leichtkraftrad. Bei Grünlicht fuhr der Fahrer los und beschleunigte auf ca. 70 km/h worauf sich die Beamten zu einer Kontrolle entschlossen. Der Fahrer beschleunigte jedoch bis auf 120 km/h, der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit seines Leichtkraftrades. An der Einmündung in die Grünewaldstraße bog der Fahrer nach links ab. Ein entgegenkommender silberfarbener Pkw-Fahrer musste bis zum Stillstand abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Kurze Zeit später konnte der 16jährige Fahrer angehalten und kontrolliert werden. Zeugen des Vorfalls, insbesondere der Fahrer des silberfarben Pkw werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bayreuth-Land unter der Telefonnummer 0921/506 2230 in Verbindung zu setzten.

mso