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Polizeibericht 28.02.2019

Ungebremst mit Pkw auf Sattelzug aufgefahren

A9/Bayreuth. Am Mittwochmittag befuhr ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit seiner Sattelzugmaschine die rechte Fahrspur der A 9 in Richtung München. Auf Höhe der Ausfahrt Bayreuth-Süd fuhr ein 19-jähriger aus Oberbayern frontal und ohne jegliche verkehrsbedingte Einwirkung mit seinem Pkw Citroen auf das Heck des Aufliegers auf.  Anschließend schleuderte er über die Fahrbahn und prallte gegen die Betongleitwand. Das Auto fing dann im Motorbereich Feuer und konnte glücklicherweise durch die sich in der Nähe befindlichen Beamten des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth gelöscht werden noch bevor die Ständige Wache der Feuerwehr Bayreuth eintraf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten beim 19-jährigen drogentypische Merkmale fest. Da ein Drogenschnelltest positiv verlief wurde eine Blutentnahme in einem Krankenhaus durchgeführt. Verletzt wurde bei dem Zusammenprall niemand, der Gesamtschaden wird mit etwa 9000 Euro beziffert.  Die Autobahnmeisterei Trockau war zur Fahrbahnreinigung vor Ort. Die Autobahn musste für kurze Zeit komplett in Richtung Süden gesperrt werden. Dadurch kam es zu einem leichten Rückstau. Der junge Mann wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge anderer berauschender Mittel angezeigt.

Reifenplatzer führt zu Unfall

A9/Pegnitz. Am Mittwochnachmittag befuhr eine 44-jährige aus dem Raum Bayreuth mit ihren BMW auf der Autobahn in Richtung München. Zwischen der Ausfahrt Trockau und der Rastanlage Pegnitz kam sie aufgrund eines Reifenplatzers mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte gegen eine Sattelzugmaschine, die von einem 39-jährigen rumänischen Staatsangehörigen gesteuert wurde. Zudem wurde eine Schutzplanke beschädigt. Die Frau kam mit leichten Verletzungen vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10000 Euro.

Ohne Führerschein unterwegs

A9/Bayreuth. Am Mittwochmittag erwischten die Polizisten der Bayreuther Verkehrspolizei an der Ausfahrt Bayreuth Süd einen 38-jährigen Brandenburger  ohne Fahrerlaubnis. Gegen den Mann wurde im Jahr 2010 eine Fahrerlaubnissperre angeordnet. Nach Ablauf der Sperre hätte er unter gewissen Voraussetzungen einen neuen Führerschein erwerben können, was ihn jedoch nicht kümmerte. Nun wird gegen ihn wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Schlüssel von seinem Audi sichergestellt.

red