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Polizeibericht 24.01.2023

Polizei sucht Zeugen

BAYREUTH. Unfallflucht im Bereich des Bahnübergangs der Egerländerstraße

Von Sonntag auf Montag hat eine bislang unbekannte Person einen Verkehrsunfall verursacht, ohne sich im Anschluss seinen gesetzlichen Meldepflichten als Unfallverursacher(in) zu stellen. Vermutlich befuhr der Unbekannte vom Gewerbegebiet aus kommend, die Egerländer Straße in Richtung Bernecker Straße, St. Georgen und kam im Bereich des Bahnübergangs nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte die Böschung bis zum Gleisbett hinab. Hier wurde ein Stromverteilerkasten beschädigt. Wer am Sonntag oder Montag in diesem Bereich Feststellungen bzgl. eines Verkehrsunfalls hatte, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter der Telefonnummer 0921-5062130 zu melden.

 

Spektakulärer Fluchtversuch gescheitert.

BAYREUTH. Trotz Solidarisierungstaten mit einem alkoholisierten Unfallflüchtigen konnte gestern Abend ein 32 Jähriger festgenommen werden.

Einer Streifenbesatzung der Polizei Bayreuth-Stadt fiel am gestrigen Abend in der  Dammallee ein  beschädigter Streukasten sowie ein umgefahrenes Verkehrsschild auf. Eine Verkehrsunfallmeldung hierzu war nicht eingegangen. Ein aufmerksamer Zeuge konnte den Polizeibeamten ein Fahrzeug, sowie Fragmente des Kennzeichnens benennen, welches er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit im dortigen Bereich festgestellt hatte. Der Zeuge konnte weiterhin beobachten, wie der Fahrer offensichtlich die Kontrolle über den Pkw verlor und diesen frontal gegen einen Streukasten steuerte. In einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Pkw, welcher in Tatortnähe abgeparkt war, ausfindig gemacht werden und wies deutliche Unfallspuren auf. Kurz darauf tat sich ein weiterer Zeuge auf, der Hinweise zum Aufenthaltsort des Täters geben konnte. Dieser sollte sich in der Wohnung der Mutter verborgen halten. Als die Polizeibeamten wenig später an deren Wohnungstüre in der sich mehrere Personen befanden, klingelten, schlug ihnen eine Welle der Gegenwehr entgegen. Zuerst verwehrte die Mutter den Zutritt zur Wohnung und die Kontaktaufnahme mit dem Täter. Als kurze Zeit später ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung vorlag, verweigerte die Mutter weiterhin den Zutritt während die weiter anwesenden, unbeteiligten  Personen die Wohnungstüre zuhielten und versperrten, so dass diese mit Gewalt geöffnet werden musste. Einer der anwesenden Personen verhielt sich so aggressiv den Polizeibeamten gegenüber, dass dieser mittels Handschellen gesichert werden musste. Dem Täter gelang zwischenzeitlich die Flucht über den Balkon auf ein Nachbardach, wo er jedoch durch die Polizei überwältigt und festgenommen werden konnte. Die Feststellung des genauen Alkoholgehalts zum Zeitpunkt des Unfalls wird die Auswertung der durch einen Arzt entnommenen Blutprobe ergeben. Der Pkw des 32 Jährigen wurde durch die Staatsanwaltschaft als Beweismittel beschlagnahmt. Den Fahrer erwartet ein Strafverfahren in dem er u.a. mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen muss. Das strafrechtliche Verhalten der anderen Personen in der Wohnung wird derzeit geprüft.

red