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Polizeibericht 23.03.2021

 Zwei Verletzte nach Auseinandersetzung in Kulmbacher Innenstadt

KULMBACH. Am Sonntagabend kam es in der Kulmbacher Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen in deren Verlauf zwei 17 und 18 Jahre alte junge Männer leichte Verletzungen davon trugen.

In der Fritz-Horchschuch-Straße traf gegen 21 Uhr eine Gruppe von drei Jugendlichen auf zwei weitere Jugendliche und man geriet aus bisher ungeklärter Ursache in Streit. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der nach ersten Erkenntnissen auch ein Messer im Spiel gewesen war. Der genaue Ablauf ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Bei einem der Angreifer handelt es sich um einen 15-jährigen Jugendlichen.

Der 17-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Hals, sein 18-jähriger Begleiter trug leichte Verletzungen im Kopfbereich und an der Hand davon.

Die Bayreuther Kriminalpolizei hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen aufgenommen.

 

Polizisten angegriffen

BAYREUTH. Zwei Polizeibeamte wurden am Montagabend leicht verletzt, nachdem sie versuchten ein sich streitendes Paar zu trennen.

Gegen 19 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der PI Bayreuth-Stadt durch einen Passanten auf einen heftigen Streit zwischen einer Frau und einem Mann in der Maximilianstraße aufmerksam gemacht. An der genannten Örtlichkeit konnten eine 40-Jährige und ihr 37-jähriger Mann angetroffen werden, welche sich lautstark stritten. Nachdem die beiden voneinander getrennt worden waren, mischte sich ein vorbeikommender 17-Jähriger ein und zeigte sich sofort aggressiv gegenüber den Beamten. Da er sich trotz Aufforderung nicht entfernte, sondern eine Beamtin gegen den Brustbereich stieß, musste er zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden.

Als jetzt sogar die Frau versuchte, die Polizeibeamtin anzugreifen, musste auch sie gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Zwischenzeitlich mischten sich immer mehr hinzukommende Personen in die Situation ein, so dass mehrere Polizeistreifen zur Unterstützung angefordert werden mussten, um die Situation zu beruhigen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden bei der Frau und dem Jugendlichen Blutproben entnommen. Der Jugendliche zeigte sich letztendlich einsichtig und kooperativ, so dass er aus dem Gewahrsam entlassen werden konnte. Die Frau war jedoch auch in der Haftzelle nicht zu beruhigen und versuchte sich selbst zu verletzen, weshalb sie in eine Klinik gebracht werden musste. Eine Beamtin und ihr Kollege trugen jeweils leichte Verletzungen in Form von Prellungen und Schnittverletzungen davon.

Es wurden Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

 

Zweimal berauscht unterwegs.

Gefrees/Hummeltal. Am Sonntagabend überprüften Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Land den 22-jährigen Fahrer eines Kleintransporters in Gefrees. Schnell wurde klar, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutentnahme sowie die Untersagung der Weiterfahrt waren die Folgen. Das Fahrer muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Gleiches erwartet den 19-jährigen Fahrer eines Pkw, der bereits am Samstagnachmittag von Beamten der OED in Hummeltal angehalten und kontrolliert wurde. Einen durchgeführten Urin-Vortest versuchte der junge Mann mittels Wasser zu manipulieren. Dies bemerkten die Beamten jedoch und es wurde ein zweiter Test durchgeführt. Auch hier zeigte sich, dass Betäubungsmittel im Spiel waren, was eine Blutentnahme zur Folge hatte.

Fahndungstreffer

A9/Bayreuth. Im Rahmen der Fahndung wurde am Montag, gegen 09:35 Uhr, ein 48jähriger Pole auf dem Rastplatz Sophienberg kontrolliert. Dieser hatte, nachdem er 2017 eine Fahrerlaubnissperre wegen einer Verkehrsstraftat eingetragen bekommen hatte, keinen neuen Führerschein beantragt. Er fuhr seinen Kleintransporter also ohne gültige Fahrerlaubnis.  Dem nicht genug, denn er war der Meinung gewesen, dass er seine damalige Strafe von 3900 Euro nur lange genug nicht bezahlen müsse bis es vergessen sei. Da er die Haftbefehle nun nicht durch Zahlung abwenden konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Bayreuth eingeliefert. In der Zwischenzeit wird seine Mutter zuhause das Geld auftreiben und ihn im Laufe der Woche dort auslösen.

red