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Polizeibericht 22.06.2020

Drogenfahrt aufgedeckt

ECKERSDORF, LKR. BAYREUTH. Unter Drogeneinfluss war Sonntagnacht ein 22-Jähriger mit seinem Auto unterwegs. Beamte der Operativen Ergänzungsdienste unterzogen den jungen Mann einer Kontrolle und leiteten ein Bußgeldverfahren ein.

Kurz vor 23 Uhr geriet das Fahrzeug ins Visier einer Streifenbesatzung. Bei der späteren Kontrolle stellte sich heraus, dass der 22-jährige Fahrer offensichtlich Drogen konsumiert hat. Diesen ersten Verdacht bestätigte ein durchgeführter Drogenschnelltest, woraufhin eine Blutentnahme notwendig wurden. Den jungen Mann erwarten ein erhebliches Bußgeld, ein Fahrverbot und ein Eintrag im Fahreignungsregister. Hinsichtlich der generellen Eignung zum Führen von Fahrzeug wird die Führerscheinstelle informiert.

Fahrzeuge mutwillig beschädigt

BAYREUTH. Völlig unmotiviert beschädigte Samstagnacht ein junger Mann in der Leuschnerstraße mindestens zwei Fahrzeuge. Aufmerksame Zeugen verständigten die Polizei. Beamte der Operativen Ergänzungsdienste konnten einen 21-Jährigen vorläufig festnehmen. Die Polizei bittet weitere Geschädigte sich zu melden.

Kurz nach 20 Uhr trat der Mann offenbar gegen mehrere geparkte Fahrzeuge in der Leuschnerstraße. Zeugen konnten die Tat beobachten und alarmierten die Polizei. Bereits kurz darauf konnten Streifenbesatzungen der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth den Mann feststellen und vorläufig festnehmen. An zwei geparkten Autos waren auch Beschädigungen erkennbar. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die ermittelnden Beamten bitten gegebenenfalls weitere Geschädigte, sich während der regulären Bürozeit unter der Tel.-Nr. 0921/506-2062 zu melden.

Mit Drogen unterwegs

BAYREUTH. Unter Drogeneinfluss war am Sonntagnachmittag eine 21-Jährige mit ihrem Auto unterwegs. Beamte der Operativen Ergänzungsdienste zogen die Frau aus dem Verkehr und leiteten ein Bußgeldverfahren ein.

Kurz nach 17.30 Uhr geriet die Bayreutherin am Wittelsbacherring in eine Verkehrskontrolle. Hierbei zeigte sie deutliche Anzeichen von Drogenkonsum, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Schülerin musste ihr Fahrzeug stehen lassen. Sie erwartet ein erhebliches Bußgeld, ein Fahrverbot sowie einen Eintrag im Fahreignungsregister.

 

Nach mehreren Straftaten in Untersuchungshaft

A9 / PEGNITZ, LKR. BAYREUTH. Über 50 Gramm Marihuana und einen Joint entdeckten Polizisten der Bayreuther Verkehrspolizei am Freitagnachmittag bei einem 25-jährigen Autofahrer auf der Autobahn A9 nahe Pegnitz. Zudem stand der junge Mann unter Drogeneinfluss, beging einige Verkehrsdelikte und leistete bei der Kontrolle auch noch Widerstand gegen die Polizeibeamten. Inzwischen sitzt der Wohnsitzlose auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Untersuchungshaft.

Die Verkehrspolizisten stoppten den 25-jährigen Autofahrer mit seinem Ford gegen 15.45 Uhr an der Rastanlage „Fränkische Schweiz“, in südlicher Richtung, zu einer Kontrolle. Bei der Überprüfung konnte der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Fahrer weder die Papiere für das Auto, noch einen Führerschein vorweisen. Zudem drang aus dem Fahrzeuginneren deutlicher Marihuanageruch, weshalb die Polizisten genauer nachschauten. Dabei entdeckten sie in einer Tragetasche und in einer Zigarettenschachtel das versteckte Marihuana, einen Joint sowie Drogenutensilien. Der Fahrer, der gegen seine Festnahme Widerstand leistete, verletzte eine Polizistin leicht. Die Beamten brachten ihn zur Blutentnahme und für die weiteren Ermittlungen durch die Bayreuther Kriminalpolizei zur Dienststelle. Wie sich herausstellte, ist der Ford nicht zugelassen und der 25-Jährige hatte die bereits entstempelten Kennzeichen eines anderen Wagens daran angebracht. Zudem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde er am Samstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen den Wohnsitzlosen Untersuchungshaftbefehl erließ. Er muss sich nun neben den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz auch wegen mehrerer Verkehrsdelikte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.

 

red