Polizeibericht 22.03.2021

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

A9/Bindlach. Die Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte einen 19-Jähriger Landwirt aus Mecklenburg-Vorpommern am Sonntagmittag auf der A9, als er mit seinem Fahrzeuggespann bestehend aus Pkw und Anhänger unterwegs war. Das Fahrzeuggespann hatte eine insgesamt zulässige Gesamtmasse von 4275 Kilogramm, der Pkw 2275 kg der Anhänger 2000 kg. Auf Verlangen konnte der Fahrzeugführer lediglich einen Führerschein mit der Fahrerlaubnisklasse B vorweisen, obwohl er für dieses Fahrzeuggespann die Klasse BE benötigt. Auf Nachfrage äußerte sich der Fahranfänger, dass er dachte, die Klassen beziehen sich auf das tatsächliche Gewicht der Fahrzeuge. Glücklicherweise hatte die Beifahrerin des Fahrzeuggespanns die notwendige Fahrerlaubnisklasse und die Insassen konnten die Fahrt fortsetzen. Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Verschiedene Aufgriffe

A9/Bayreuth bis Pegnitz. In einem Tschechischen Fahrzeuggespann wurde am Sonntag gegen 23 Uhr bei der Kontrolle ein griffbereiter Teleskopschlagstock sichergestellt. Den 48jährigen Fahrzeugführer erwartet ein dreistelliges Bußgeld des Landratsamtes. Bei einem 43jährigen Polen wurden am Sonntag gegen 14 Uhr bei der Durchsuchung Haschischrauchutensilien aufgefunden. Später tauchte noch eine geringe Methamphetamin auf. Laut Urintest hatte der 43jährige noch weitere Drogen vor der Kontrolle konsumiert gehabt, weswegen eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt wurde. Ein 37jähriger Rumäne unterschritt bei den Lenkzeiten seines Lkw die Ruhezeiten erheblich. Ihm wurde eine Sicherheitsleistung von 580 Euro abverlangt. Ein weiterer 41jähriger Slowakischer Staatsangehöriger  war in der Nacht von Sonntag auf Montag mit einem Gespann unterwegs und besaß nur die Fahrerlaubnis Klasse B. Der 50jähige Halter saß daneben und wird ebenso wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht.

red