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Polizeibericht 21.09.2022

Drogen im Gepäck

A9/GEFREES, LKR. BAYREUTH. Montagmittag fanden Kräfte der Verkehrspolizei Bayreuth Marihuana bei einem Durchreisenden. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen.

Um 12 Uhr geriet auf der A9 Richtung München ein Renault Trafic in das Visier der Polizeikräfte. Sie stoppten den mit acht Personen besetzten Kleintransporter auf dem Autobahnparkplatz Streitau. Im Gepäck des 39-jährigen Beifahrers fanden sie Marihuana im hohen zweistelligen Grammbereich und stellten es sicher. Anschließend durften die Reisenden ihre Fahrt fortsetzen.

Der Mann aus Polen muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.

 

Mit ungültigem Führerschein unterwegs

A9/Pegnitz. Am Montagnachmittag kontrollierten Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen fahrenden Transporter mit polnischer Zulassung auf dem Gelände der Rastanlage Fränkische-Schweiz West an der BAB 9. Besetzt war dieser mit drei männlichen Personen. Bei der Überprüfung des polnischen Führerscheins vom 27-jährigen Fahrzeugführer stellte sich heraus, dass dieser in Polen für ungültig erklärt wurde. Somit führte der Mann den Transporter ohne rechtsgültige Fahrerlaubnis. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Fahrt konnte der Beifahrer fortsetzen.

 

Aquaplaning – Pkw überschlägt sich

A70/Wonsees. Am Montagabend kam ein 21-jähriger Fahrer eines Kleinwagens aus Boxberg beim Befahren der A70 bei Wonsees aufgrund Starkregen, Aquaplaning und diesbezüglich nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und im weiteren Verlauf nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich im Grünbereich, prallte gegen einen Wildschutzzaun und blieb letztendlich schwer beschädigt auf dem Dach auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn liegen. Der Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro.

 

LKW kollidiert mit Schwertransport

A9/Pegnitz. Am Dienstag kam es in den frühen Morgenstunden auf der A9 Richtung München, auf Höhe der Anschlussstelle Pegnitz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW mit Anhänger und einem Schwertransportfahrzeug. Ein 59-jähriger polnischer LKW Fahrer unterschätzte die Überbreite eines fahrenden Schwertransportes. Auf dem Schwertransport befand sich ein Stahlteil mit ca. 40 Meter Länge, 5,50 Breite und einem Gewicht von 60 Tonnen. Beim Überholen blieb der polnische Fahrer mit der rechten LKW Seite am Stahlteil hängen und riss sich die komplette rechte Fahrzeugseite ab. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Fahrzeugteile, sowie Teile der LKW-Ladung über ca. 200 Meter auf alle drei Fahrspuren geschleudert. Während der Fahrbahnreinigung kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 60.000 Euro. Das geladene Stahlteil muss nun auf Beschädigungen überprüft werden. Sollte es beschädigt worden sein, dürfte sich der Sachschaden um ein Vielfaches erhöhen.

 

Nässeunfall in Pegnitz

A9/Pegnitz. Kurz nach der Anschlussstelle Pegnitz in Fahrtrichtung München kam es gegen 16:00 Uhr zu zwei Verkehrsunfällen. Ein 59-Jähriger Münchner verlor mit seinem Mercedes auf der linken Fahrspur bei einem Bremsvorgang auf Grund von Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, krachte gegen die Betongleitwand und im Anschluss gegen einen Hyundai einer 57-Jährigen aus dem Zulassungsbereich Lauf.

Ein nachfahrender slowenischer Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen erkannte die Gefahr und bremste ab. Ein wiederum hinter diesem  fahrender Seat-Fahrer aus dem Zulassungsbereich Nürnberg reagierte zu spät und fuhr dem slowenischen Sattelzug auf. Die Unfallstelle konnte zum Glück durch unmittelbar eintreffende Kräfte der Bundespolizei abgesichert werden.

Die 57-Jährige Hyundai-Fahrerin und dessen Beifahrer, sowie der 32-Jährige Fahrer des Seat wurden allesamt leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

An allen drei beteiligten Pkws entstand massiver Sachschaden. Der Sattelzug wurde am Heck mittel beschädigt. Der gesamte Sachschaden wird auf 30000,- Euro geschätzt. Alle drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppunternehmen geborgen. An den Betongleitwänden entstand augenscheinlich kein Sachschaden. Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme zeitweise komplett gesperrt werden. Es kam zu Rückstauungen.

red