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Polizeibericht 21.03.2021

Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

 Bayreuth. Sachschaden in Höhe von ca. 20000.- Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen unter der Hochbrücke.

Kurz nach 07.00 Uhr fuhr ein 46jähriger Mann aus Kronach mit seinem Pkw von der Autobahn A9 an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord ab und wollte ins Bayreuther Industriegebiet fahren. Zeitgleich fuhr ein 63jähriger Bayreuther vom Industriegebiet kommend unter der Hochbrücke und wollte in Richtung Großer Kreisel links abbiegen. Da beide Fahrzeugführer zeitgleich in die Kreuzung einfuhren kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrzeugführer behaupteten bei Grünlicht in die ampelgeregelte Kreuzung eingefahren zu sein.

Der Verkehrsunfall muss von mehreren unbeteiligten Verkehrsteilnehmern beobachtet worden sein. Zeugen hierfür werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter der Rufnummer 0921/5062130 in Verbindung zu setzen.

 

Mit Pfefferspray aber ohne Führerschein

A9/Plech. In der Nacht zum Sonntag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen BMW mit polnischer Zulassung am Parkplatz Sperbes in Fahrtrichtung Nürnberg. Der 27-Jährige Fahrer gab bei der Kontrolle an, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs konnte in der Mittelkonsole ein Pfefferspray aufgefunden werden. Neben einer Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis erwartet den 27-järigen polnischen Landsmann ein Verfahren nach dem Waffengesetz.

 

Fahrer unter Drogeneinwirkung und Drogen im Kfz versteckt

A9/Haag. Am Samstagnachmittag wurde ein 31-Jähriger polnischer Staatsbürger durch die Verkehrspolizei Bayreuth einer Kontrolle auf der A9 unterzogen. Schon beim Öffnen der Fahrertüre wurde starker Marihuana-Geruch durch die Streifenbeamten wahrgenommen. Da der Fahrzeugführer auf Vorhalt dies jedoch abstritt, wurden er und dessen Pkw mit Erfolg durchsucht. Es konnten ein angerauchter Joint und eine Marihuana-Dolde sichergestellt werden. Da der Pkw Fahrer während der gesamten Kontrolle neben sich stand, äußerte sich ebenfalls der Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss. Der junge Mann gab an, wenige Stunden vor der Kontrolle noch einen Joint geraucht zu haben, weshalb er einer Blutentnahme unterzogen wurde. Den jungen Mann erwarten nun eine Anzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und eine Anzeige auf Grund Fahrens unter Drogeneinfluss. Bis der Fahrzeugführer wieder nüchtern ist, wurde ihm die Weiterfahrt durch die Beamten untersagt.

 

Infektionsschutzgesetz missachtet

Marktredwitz – Aufgrund einer Mitteilung wegen Ruhestörung, kontrollierten Beamte der PI Marktredwitz am Samstagnacht einen Club im Güthersweiherweg. Bereits bei Eintreffen konnte vor der verschlossenen Eingangstür laute Musik wahrgenommen werden. Nachdem es den Beamten gelungen war sich Zutritt zu verschaffen, wurden dort mehrere Personen angetroffen, die unter Missachtung der „Corona-Hygieneregeln“ offensichtliche eine Party feierten. So wurden weder die Maskenplicht, noch der Mindestabstand eingehalten. Zudem stammten die Kontrollierten, die allesamt sichtlich alkoholisiert waren, aus unterschiedlichen Hausständen. Wie sich alsbald herausstellte, handelte es sich bei dem Treffen um eine „DJ-Veranstaltung“ die durch den Veranstalter live im Internet gestreamt wurde. Die insgesamt 18 Personen, die größtenteils aus dem Raum Magdeburg stammten, müssen sich demnächst wohl wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetzes verantworten. Im Anschluss an die Kontrolle wurde die Veranstaltung durch die Beamten aufgelöst.

 

 

Ohne Grund im Klinikum aufgehalten

Selb – Am Samstagabend, gegen 20.15 Uhr, wurde der PI Marktredwitz mitgeteilt, dass sich zwei Jugendliche unbefugt im Klinikum Selb aufgehalten hätten. Nachdem sie von Klinikmitarbeitern angesprochen wurden, flüchteten die beiden über den Ausgangs des Wirtschaftshofes. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten die „Flüchtigen“ schließlich kurz darauf aufgegriffen werden. Allerdings leugneten beide sich im Klinikum aufgehalten zu haben, weshalb sie zunächst dorthin zurückgebracht wurden, wo sie vom Personal eindeutig identifiziert wurden. Da sie keinen Grund für ihren „Krankenhausaufenthalt“ nennen konnten, werden die jungen Männer nun wegen Hausfriedensbruch angezeigt. Ob die Beiden eventuell für weitere Straftaten in Frage kommen, ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

 

Eine Sonderkontrolle brachte etliche Verstöße zum Vorschein

Münchberg – Am Samstag wurde durch die Polizei Münchberg eine Sonderkontrolle durchgeführt. Im Rahmen dieser Kontrolle wurde am Autohof ein 33-jähriger Pkw-Fahrer kontrolliert, der unter Drogeneinfluss stand und keine erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Ein Drogentest zeigte ein positives Ergebnis, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Bei der Durchsuchung des Pkw konnte eine größere Menge an Betäubungsmittel aufgefunden werden.

Eigentlch wollten die Beamten nur einen Handyverstoß ahnten. Sie beobachteten einen Pkw Fahrer aus Dinkelsbühl, wie dieser während der Fahrt mit seinem Handy telefonierte. Bei der anschließenden Kontrolle wurde den Beamten schnell klar, dass der Dinkelsbühler nicht im Besitz einer erfolerlichen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Die Atemluft eines 24 Jahre alten Pkw-Fahrer roch bei einer Kontrolle in Sparneck nach Alkohol. Ein freiwillig durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 0,68 Promille. Der Pkw wurde daraufhin verkehrssicher abgestellt und ein weiterer gerichtsverwertbarer Test in der Polizeidienststelle durchgeführt. Der Wert lag hier schließlich bei 0,6 Promille. Neben einem Fahrverbot erwartet den Fahrer auch noch eine Geldbuße.

Bei der Kontrolle eines Kleintransporters wurde festgestellt, dass der Fahrer die gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten nicht führte. Der Fahrer erwartet nun eine Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz.

Ein 25-Jähriger aus Münchberg wollte sich einer Personenkontrolle entziehen. Er flüchtet zunächst in Richtung Bahnhof, konnte aber durch die Beamten rasch eingeholt werden. Der Grund für die Flucht war schnell gefunden. Der Münchberger hatte am rechten Bein eine Druckverschlusstüte mit Marihuana versteckt. Nachdem er seine Personalien nicht angeben wollte, musste dieser zur Identitätsfeststellung zur Dienststelle verbracht werden. In der Wohnung konnte schließlich noch eine größere Menge an Marihuana aufgefunden werden. Dem 25 Jährigen erwartet nun einen Anzeige nach dem Betäubungsmittel- und dem Ordnungswidrigkeitengesetz.

red