Polizeibericht 21.02.2020

Betäubungsmittel in der Unterhose

A9/Pegnitz. Am Mittwochmittag stellten zivil Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth eine geringe Menge Marihuana und Chrystal sicher. Gegen 12.00 Uhr zog ein polnischer Kleintransporter der an der Rastanlage Pause machte die Aufmerksamkeit der Fahnder auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle der vier Insassen fanden sie das oben genannte Betäubungsmittel in der Unterhose eines Mitfahrers auf. Gegen den jungen Mann laufen jetzt Ermittlungen wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln.

 

Mehrere Haftbefehle

A 70/WONSEES. Am Mittwochnachmittag fiel einem Verkehrsteilnehmer ein Lkw mit polnischer Zulassung durch seine unsichere Fahrweise auf.  Der Sattelzug mit polnischer Zulassung fuhr hier bei Wonsees auf der A 70 in Richtung Bayreuth. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth konnte das Gespann aufnehmen und kontrollierte es sodann am Autohof Himmelkron. An der Fahrtüchtigkeit des 35-jährigen Kraftfahrers gab es nichts auszusetzen. Ein Alkohol- und Drogentest waren negativ. Jedoch führte ein Abgleich mit dessen Personalien zu zwei Haftbefehlen. Der Mann wurde wegen einem Eigentumsdelikt und einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz in Baden-Württemberg gesucht. Da die verhängte Strafe nicht aufgebracht werden konnte, wurde der Mann festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

 

Im Vollsuff die Autobahnausfahrt verpasst / Kehle nass Fuß vom Gas!

Am Abend des 19.02.2020 wollte eine 39 Jährige Münchenerin in Plech die Autobahn verlassen. Sie verpasste jedoch die Ausfahrt und prallte in die Schutzplanke. Die Beamten führten einen Atemalkoholtest durch und das Gerät zeigte einen Wert von zwei Promille an. Dies könnte erklären warum die Kurvenfahrt ein jähes Ende nahm. Der Dame wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Sie muss nun mit einer erheblichen Geldstrafe und einem längeren Fahrverbot rechnen.

 

Kennzeichen geklaut, um Zulassungsgebühren zu sparen

A9/Rastanlage Pegnitz. Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Fahnder des Hauptzollamtes Nürnberg einen 22jährigen Afrikaner mit seinem Fahrzeug an der Rastanlage Pegnitz in Fahrtrichtung Berlin. Dabei wurde festgestellt, dass die Kennzeichen, die an seinem BMW angebracht waren, eigentlich für einen Toyota ausgegeben waren. Die Beamten der hinzugerufenen Verkehrspolizei Bayreuth konnten dann ermitteln, dass die Kennzeichen in Wangen im Allgäu frisch entwendet waren und die Halterin des Fahrzeuges noch gar nichts von ihrem Glück wusste, da sie zur Zeit in Urlaub ist. Wie der Mann angab, wollte er mit seinem nicht zugelassenen BMW nach Berlin zur Botschaft, wo er einen dringenden Termin hätte. Die Fahrt war für ihn nun an der Rastanlage beendet. Die Kennzeichen wurden sichergestellt und sein nicht zugelassener und versicherter Pkw abgeschleppt. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen Kennzeichendiebstahl, Urkundenfälschung, Fahren ohne Versicherung und Zulassung.

 

red