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Polizeibericht 19.09.2022

Auf Einsatzfahrt verunfallt

 

Himmelkron, Lkr. Kulmbach:

Einen ereignisreichen Nachmittag gab es heute für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und Polizei in Himmelkron. Zunächst wurde um 12:20 Uhr ein Brand in einem Wasserkraftwerk am Klosterberg in Himmelkron gemeldet. Obwohl es im und vor dem Gebäude deutlich nach Rauch roch, konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich vermutlich um Emissionen, die durch den Betrieb der Anlage entstanden sind. Ein Sachschaden ist nicht entstanden. Es waren zahlreiche Einsatzkräfte aus dem Landkreis alarmiert. Auf dem Weg zum vermeintlichen Brandobjekt fiel den Einsatzkräften ein Sattelzug auf. Dieser war in der Markgrafenstraße abgestellt und qualmte deutlich im Bereich der Reifen. Auch hier konnte zeitnah Entwarnung gegeben werden. Durch einen technischen Defekt waren lediglich die Bremsen erhitzt. Es gab keine offenen Flammen. Die Feuerwehr musste auch hier nicht mehr eingreifen. Auf dem Weg zum Wasserkraftwerk verunfallte gegen 12:40 Uhr ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Dieses fuhr mit Sonder- und Wegerechten von der Bundesstraße kommend in Richtung Brandobjekt. Eine 53-jährige Frau aus Himmelkron nahm mit ihrem Pkw dem Feuerwehrfahrzeug die Vorfahrt. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Während der Pkw der Unfallverursacherin total beschädigt im Einmündungsbereich liegen blieb, wurde das Einsatzfahrzeug in ein Grundstück geschleudert. Dort prallte es gegen die Hauswand. Zum Glück hielten sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Garten des Anwesens auf. Im Einsatzfahrzeug befanden sich vier Einsatzkräfte. Diese wurden mit leichten Verletzungen in die umliegenden Kliniken eingeliefert. Auch die Unfallverursacherin trug nur leichte Verletzungen davon und wurde zur Sicherheit ebenfalls im Klinikum behandelt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen und am Wohnhaus beträgt nach ersten Einschätzungen 70.000 Euro. Die Markgrafenstraße war etwa für zwei Stunden komplett gesperrt.

 

Porsche nach Unfall nur noch Schrott

Haag/A9. Am Sonntagnachmittag wurde einem 24-jährigen Porsche-Fahrer das Regenwetter zum Verhängnis. Zwischen den Anschlussstellen Trockau und Bayreuth-Süd verlor er auf nasser Fahrbahn beim Spurwechsel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Porsche kam ins Schleudern und schlug mehrfach in der rechten Schutzplanke ein. Das Fahrzeug wurde hierbei rundum beschädigt, der Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 150000.- Euro. Zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle war die Feuerwehr Trockau im Einsatz. Der Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbei geleitet werden, es kam jedoch zu Stauungen.

 

Unfallverursacher unter Drogen und mit Drogen im Gepäck

Wonsees/A70. Am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr verursachte ein 20-jähriger polnischer Fahrer eines Kleintransporters auf der A 70 Richtung Bayreuth Höhe Wonsees einen Verkehrsunfall, indem dieser unvermittelt die Fahrspur wechselte und einen 25-jähriger Pkw-Fahrer aus Bayreuth im nachfolgenden Verkehr ausbremste. Der 25-Jährige konnte mit seinem Pkw nicht mehr ausweichen und fuhr in das Heck des polnischen Kraftfahrers. Hierbei wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von 6.000 Euro an den beteiligten Fahrzeugen, welche noch fahrbereit waren. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde durch die Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth bei dem 20-jährigen polnischen Kraftfahrer festgestellt, dass dieser unter Einfluss von Drogen den Unfall verursachte. Eine Blutentnahme im Krankenhaus war die Folge. Die Weiterfahrt des 20-jährigen Fahrers des Kleintransporters wurde deshalb unterbunden. Bei der Durchsuchung des Kleintransporters wurden im Anschluss eine geringe Menge Haschisch sowie weitere Rauschgiftutensilien im Gepäck des polnischen Fahrers aufgefunden. Gegen den polnischen Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge berauschender Mittel (Drogen) und wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zu Verkehrsbehinderungen kam es auf der A 70 aufgrund dieses Unfalls nicht.

red