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Polizeibericht 18.04.2021

Uneinsichtiger Lkw-Fahrer

A 9/Bindlach. Eine Streife des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte am Freitagvormittag einen Kleintransporter mit serbischer Zulassung bei der Anschlussstelle Bindlach. Der Mercedes Sprinter war zuvor in Richtung Berlin unterwegs. Der Verdacht der Überladung bestätigte sich nach einer Verwiegung an Ort und Stelle. Der Kleintransporter war um gut eine Tonne überladen. Die Weiterfahrt wurde sodann von den Beamten untersagt und der 23-jährige Fahrer angehalten, das Gewicht vor der Weiterfahrt auf die zulässigen 3,5 t Gesamtgewicht zu reduzieren. Für den Verstoß musste er an Ort und Stelle ein Bußgeld von 170 Euro bezahlen. Wegen des erlangten Wettbewerbsvorteils wird gegen das Unternehmen zudem eine Vermögensabschöpfung von 1200 Euro betrieben. Dem jedoch nicht genug. Nachdem die Streife abgerückt war, fuhr der Mann kurze Zeit später einfach weiter. Sein Pech war, dass er auf der Fahrtstrecke am Hermsdorfer Kreuz erneut angehalten wurde. Dieses Mal durch die Autobahnpolizei Thüringen. Nach telefonischem Austausch der beiden Dienststellen stellte sich heraus, dass der Mann entgegen der Anordnung nicht abgeladen hatte. Da er somit vorsätzlich handelte, wurde nun das doppelte Bußgeld fällig.

Kleine aber nicht unerhebliche Menge Marihuana aufgefunden

A9/Bayreuth. Am Freitag in den Morgenstunden, haben Beamte der Bayreuther Verkehrspolizei wieder einmal den richtigen Riecher gehabt. Ein Pärchen machte gerade einen kurzen Stopp am PWC Sophienberg. Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug. Bei dem polnischen Beifahrer wurde daraufhin eine kleine aber nicht unerhebliche Menge Marihuana aufgefunden. Nach dem Auffinden räumte er den Besitz dieser Drogen ein. Die beiden durften mit zur Polizeidienststelle fahren. Der Stoff wurde von den Beamten sichergestellt. Nach Beendigung der Maßnahmen konnte das Pärchen die Fahrt fortsetzen. Gegen den polnischen Bauarbeiter wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet.

Verkehrspolizei Bayreuth stellt Waffen sicher

A9/Bayreuth. Am Samstagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth mehrmals Fahrzeuge an der A9, Autobahnparkplatz Sophienberg. Dabei konnte zunächst bei einem 28-jährigen Belarussen ein verbotenes Springmesser im Gepäck aufgefunden und zur Anzeige gebracht werden. Wenig später stellten die Beamten bei einem 24-jährigen Polen ein verbotenes Pfefferspray ohne Zulassung in der Ablage der Fahrertüre fest. Gegen beide Verkehrsteilnehmer wurde jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens nach dem Waffengesetz eingeleitet.

red