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Polizeibericht 15.09.2021

Radfahrer bei Unfall verletzt

BAYREUTH. Glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitt am Dienstagnachmittag ein Fahrradfahrer bei einem Unfall an der Kreuzung Kulmbacher Straße / Nordring. Eine Autofahrerin übersah den Mann beim Abbiegen.

Gegen 13.30 Uhr fuhr der 50-Jährige mit seinem Fahrrad auf dem parallel zur Kulmbacher Straße führenden Radweg und wollte die Kreuzung zur Dr.-Würzburger-Straße stadteinwärts überqueren. Eine 69-jährige Autofahrerin war zur gleichen Zeit auf der Kulmbacher Straße stadteinwärts unterwegs und wollte nach rechts in die Dr.-Würzburger-Straße abbiegen. Hierbei übersah sie auf der Abbiegespur den vorfahrtsberechtigten Fahrradfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer kam mit dem Rettungsdienst in ein Bayreuther Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro. Die 69-Jährige muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

 

Führerscheinprüfung mit Hindernissen

UNTERSTEINACH, LKR. KULMBACH: Trotz eines Unfalls während seiner Prüfungsfahrt am Dienstagnachmittag ist ein 20-Jähriger aus dem Landkreis jetzt glücklicher Besitzer eines nagelneuen Führerscheins.

Der junge Mann war zusammen mit seinem Fahrlehrer und einem Prüfer in der Kulmbacher Str. unterwegs. Verkehrsbedingt musste er mit seinem VW T-Roc hinter dem KIA eines 60-jährigen anhalten. Der KIA-Fahrer wollte rückwärts in eine Hofeinfahrt einfahren. Dabei übersah er das hinter ihm stehende Fahrschulauto. Trotz heftigem Hupens des Prüflings hielt der Senior sein Fahrzeug nicht an und prallte gegen den VW.

Den Grund für die Desorientierung des Mannes fanden die aufnehmenden Beamten der Polizei Stadtsteinach schnell heraus. Der 60-jährige leitet an einer Erkrankung, die ihm das Führen eines Kraftfahrzeuges eigentlich verbietet. Im Rahmen der Unfallaufnahme verschlechterte sich der Zustand des Mannes so sehr, dass er mit dem Rettungsdienst in die Notaufnahme gebracht werden musste. An den Fahrzeugen entstand nur ein geringer Sachschaden von geschätzt 500 Euro.

Die Insassen der Fahrschulautos kamen mit einem ordentlichen Schrecken davon. Dies hielt den Prüfling jedoch nicht davon ab, seine Fahrt in Absprache mit dem Prüfer fortzusetzen und die Prüfung auch erfolgreich abzuschließen. Ein halbe Stunde nach dem Unfall konnte er seinen „Schein“ in Empfang nehmen.

Gegen den 60-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

 

Zu schnell gefahren und dabei telefoniert:

Helmbrechts – A 9:  Eine zivile Videostreife der VPI bemerkte am gestrigen Dienstag gegen 11.00 h auf der A 9 in FR Süden ein Pkw-Gespann mit einem unbeladenen Autotransportanhänger aus einem Nachbarland. Während der Videoaufzeichnung wurde, nach Abzug der Toleranz, eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 35 km/h bei erlaubten 80 km/h festgestellt. Als die Streifenbesatzung am Gespann vor der Anhaltung vorbeifuhr, konnten die Einsatzkräfte zudem deutlich sehen, dass der Fahrer ohne Freisprecheinrichtung telefonierte.

Der 45 Jahre alte Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von knapp 250 Euro hinterlegen. Weiterhin sieht der Bußgeldkatalog für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe ein Regelfahrverbot von einem Monat vor.

 

Pkw-Aufbruch misslingt

Wunsiedel – Kein Glück beim Versuch in das Innere eines Autos zu gelangen hatte ein bislang unbekannter Täter. Dieser ging in der Zeit zwischen Montag, 18.30 Uhr, und Dienstag, 07.00 Uhr, einen in der Ritterstraße geparkten Opel Astra an, wobei der Gummi der hinteren linken Tür zum Teil herausgezogen wurde. Ins Wageninnere gelangte der Unbekannte jedoch nicht, sodass weder ein Entwendungs-, noch ein Sachschaden entstand. Da an mehreren Türen Finger- beziehungsweise Handspuren vorhanden waren, führte die Polizei Spurensicherungsmaßnahmen durch. Wer Hinweise auf den Täter geben kann wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09232/9947-0 zu melden.

 

 

Unbekannter fährt Ford S-Max an

Wunsiedel – Am Donnerstagabend erschien eine 44-jährige Frau auf der Polizeiwache und teilte mit, dass ihr grauer Ford S-Max in der Zeit zwischen 17.20 Uhr und 19.30 Uhr angefahren worden war, während dieser in der Marktredwitzer Straße vor der Vitalscheune parkte. Der unbekannte Fahrzeugführer, der den Unfall weder bei der Polizei meldete, noch einen Hinweiszettel an dem beschädigten Auto hinterließ, zerkratzte bei dem Anstoß den linken hinteren Stoßfänger. Die Reparaturkosten hierfür dürften sich auf rund 1.000 Euro belaufen. Die Polizeiinspektion Wunsiedel hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 09232/99470 um Hinweise auf den Unfallflüchtigen.

 

Herdabdeckung fängt Feuer

Helmbrechts– Am Dienstagabend schaltete eine 39-jährige Münchbergerin aus Versehen ihren Elektrorherd ein und verließ ihre Wohnung. Auf der Kochfläche befand sich eine Herdabdeckung aus Holz. Kurz darauf schlug der Rauchmelder in der Wohnung an, weshalb ein Nachbar auf den Brand aufmerksam wurde. Der 19-jährige Nachbar trat die Tür ein um nachzusehen ob sich noch Personen in der Wohnung aufhalten. Anschließend verließen alle Bewohner das Haus. Gleich darauf traf auch die Feuerwehr Helmbrechts am Brandort ein und löschte die Abdeckung.

Dem beherzten Eingreifen des 19-jährigen ist es wohl zu verdanken, dass lediglich ein Sachschaden von etwa 500 Euro entstand.

 

Motorradfahrer stirbt auf der Autobahn

A73/FORCHHEIM. Tödliche Verletzungen erlitt am Dienstagabend ein 17-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A73 bei Forchheim, als ihn nach dem Sturz von seinem Leichtkraftrad ein Auto erfasste.

Kurz nach 22.30 Uhr befuhr der 17-Jährige mit seinem Motorrad die A73 in Fahrtrichtung Süden. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und Baiersdorf nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die Mittelschutzplanke, woraufhin er stürzte. Nach derzeitigen Erkenntnissen stand der junge Mann selbstständig auf und wollte die Fahrbahn in Richtung des Seitenstreifens überqueren, als er von dem herannahenden Audi eines 29-Jährigen erfasst wurde. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der 17-Jährige noch an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unterstützt ein Sachverständiger die Beamten der Verkehrspolizei Bamberg bei der Klärung der Unfallursache. Der Gesamtsachschaden liegt ersten Schätzungen zu Folge bei etwa 12.500 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Süden für mehrere Stunden gesperrt.

red