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Polizeibericht 15.06.2020

Führerschein reicht nicht aus

A9/Bayreuth. Am Sonntagnachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth ein Fahrzeuggespann bei Bayreuth. Der 53-jährige Fahrzeugführer aus Berlin war mit seinem Nissan Jeep und einem großen Anhänger auf der A9 in nördliche Richtung unterwegs. Auf dem Anhänger transportierte er wiederum einen Geländewagen. Er konnte den Beamten zwar einen Führerschein vorweisen, hatte aber nur die Klasse B eingetragen. Diese reichte für das Gespann nicht aus. Der Mann wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Ihm wurde die Weiterfahrt mit dem Anhänger untersagt.

Zahlreiche Nässeunfälle

A9, A70. Am gestrigen Sonntag kam es im Dienstbereich der VPI Bayreuth zu insgesamt 11 Verkehrsunfällen mit einem verursachten Gesamtsachschaden von ca. 150.000 Euro. Die Unfälle ereigneten sich über den ganzen Tag hinweg auf der A 9 und der A 70. Die Unfallverursacher waren gleichermaßen mit ihren Pkws bei Nässe viel zu schnell unterwegs und kamen alleinbeteiligt ins Rutschen. Aufgrund andauernder Regenfälle bildete sich stellenweise massives Ablaufwasser auf der Fahrbahn, welches in Kombination mit nicht angepasster Geschwindigkeit zu Aquaplaning führte. Die anschließenden Schleuderpartien endeten glücklicherweise relativ glimpflich in der Leitplanke. Lediglich ein 32-jähriger Mann aus dem östlichen Landkreis Bayreuth wurde leichter verletzt. Dieser war abends mit seinem VW Tiguan auf der A 9  bei Hummeltal in Richtung Bayreuth unterwegs und überschlug sich. Der Pkw blieb letztlich im Graben auf dem Dach liegen. Die jüngste Beteiligte war eine 22-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis, der älteste ein 55 Jahre Mann aus München. Viele der Pkws waren nur noch schrottreif und mussten von Abschleppdiensten geoborgen werden. Während der Unfallaufnahmen durch mehrere Streifen der VPI Bayreuth und des Operativen Ergänzungsdienstes Bayreuth kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Unterstützend waren das THW Kulmbach und Pegnitz und die Autobahnmeisterei Trockau eingesetzt. Die Unfallverursacher wurden jeweils wegen des Geschwindigkeitsverstoßes angezeigt. Diese erwartet ein Bußgeld von 145 Euro und 1 Punkt in Flensburg.

Führerschein reichte nicht aus

A9/Bayreuth. Am Sonntagnachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth ein Fahrzeuggespann bei Bayreuth. Der xx-jährige Fahrzeugführer aus Berlin war mit seinem Nissan Jeep und einem großen Anhänger auf der A9 in nördliche Richtung unterwegs. Auf dem Anhänger transportierte er wiederum einen Geländewagen. Er konnte den Beamten zwar einen Führerschein vorweisen, hatte aber nur die Klasse B eingetragen. Diese reichte für das Gespann nicht aus. Der Mann wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Die Fahrt setzte anschließend ein Mitfahrer mit ausreichender Fahrerlaubnis fort.

Unfall durch Starkregen

A70/Neudrossenfeld. Am frühen Sonntagmorgen verlor ein 35jähriger aus dem Landkreis Bamberg wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach der Anschlussstelle Kulmbach/Neudrossenfeld in Fahrtrichtung Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach mit seinem VW Passat die Kontrolle. Der Pkw kam ins Schleudern und prallte links gegen die Betongleitwand. Es entstand nur am Passat ein Schaden von ca. 7000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt, muss aber mit einem Bußgeld rechnen.

Starkregen lässt nicht lange auf Aquaplaning-Unfälle warten

A9/Weidensees. Am Sonntagmorgen verlor ein 49jähriger Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte erst links gegen die Betonleitwand, schleuderte dann über die gesamte Fahrbahn und prallte dort rechts in die Schutzplanke. Anschließend schleuderte er erneut über die drei Fahrstreifen und kam entgegengesetzt zur Fahrbahn am linken Fahrstreifen zum Stehen. Sowohl der Fahrer als auch seine 44jährige Beifahrerin wurden dabei nicht verletzt. Ursache für den Unfall dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein, da es vorher stark regnete. Großes Glück hatten die beiden trotzdem, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer in die Unfallstelle gefahren ist. Aquaplaning wird häufig durch die Verkehrsteilnehmer unterschätzt, weshalb es im Laufe des Tages noch zu vielen weiteren Unfällen solcher Art kam.

Zu schnell auf regennasser Fahrbahn

A70/Neudrossenfeld. Am Sonntagabend befuhr ein 43-jähriger aus dem Landkreis Bayreuth mit seinem Audi die A70 in Fahrtrichtung Bamberg. Kurz vor der Anschlussstelle Kulmbach/Neudrossenfeld verlor der Fahrer aufgrund Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in Folge dessen nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im Graben zum Stehen.

Innerhalb weniger Stunden mehrere Regenunfälle

A9/Trockau, Bayreuth. In den Abendstunden des 14.06.2020 ereigneten sich im Teilabschnitt der A9 zwischen Trockau und Bayreuth in Fahrtrichtung Berlin 4 Unfälle. Ursache war jedes Mal nicht angepasste Geschwindigkeit bei Aquaplaning. Alle Personen wurden leicht bzw. gar nicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren 10.000,- Euro. Bei den Unfällen waren jeweils drei mal Männer und einmal eine Frau die verantwortlichen Fahrer. Zur Unterstützung waren die Feuerwehren Trocken und das THW Pegnitz und Kulmbach eingesetzt. Aufgrund der schnellen Einsatzabwicklung aller Einsätzkräfte bildete sich nur geringer Rückstau.

red