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Polizeibericht 15.02.2021

Spaziergänger wird von Hundebesitzer körperlich attackiert

Bayreuth. Auf sein Fehlverhalten in Sachen Hundehaltung angesprochen, ging ein bislang unbekannter Hundebesitzer auf einen Spaziergänger los. Am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 16:20 Uhr war ein 70-jähriger Bayreuther zu Fuß im Waldgebiet oberhalb des Festspielhauses in Richtung Cottenbach unterwegs. Auf ihn kamen zwei bislang unbekannte männliche Personen zu. Beide Männer hatten jeweils einen Hund dabei. Einer der Hunde sprang den Fußgänger an, worauf dieser den Hundebesitzer aufforderte, das Haustier an die Leine zu nehmen. Es entwickelte sich ein Streit, bei dem der Tierführer den älteren Herrn mehrfach hintereinander körperlich attackierte. Der leicht verletzte Spaziergänger kontaktierte daraufhin die Polizei. Vor Eintreffen der ersten Streife, hatten sich der Täter und seine Begleitperson bereits vom Tatort entfernt.

Die PI Bayreuth-Stadt sucht deshalb nach Zeugen des Vorfalls. Personen, die sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können bzw. die Unbekannten aufgrund der Beschreibung evtl. kennen, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter Tel. 0921/506-2130 in Verbindung zu setzen.

Die beiden Hundebesitzer können wie folgt beschrieben werden:

Beide waren männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank und trugen Jogginganzug und Winterjacke. Einer der beiden trug eine beige Jacke mit Kapuze. Der unbekannte Täter führte einen mittelgroßen kurzhaarigen hellbraunen Hund (ähnlich Rhodesian Ridgeback oder Magyar Vizsla), sein Begleiter einen mittelgroßen schwarz-weißen Hund mit längerem Fell.

Wildunfall mit schlimmen Folgen

Marktleugast. Riesiges Glück im Unglück hatte ein junger Mann aus dem Landkreis Kulmbach bei einem Wildunfall am vergangenen Samstagabend auf der Bundesstraße 303 zwischen Kupferberg und Marktleugast. Der 21-jährige war mit seinem BMW in Richtung Marktleugast unterwegs, als ihm nach eigenen Angaben in Höhe der Abzweigung Mannsflur ein Reh vors Auto sprang. Der Versuch, dem Reh auszuweichen, hatte dabei fast fatale Folgen. Das schwere Fahrzeug kam aufgrund des Ausweichmanövers ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte der BMW gegen einen Baum. Die Beifahrerseite des Pkw wurde dabei komplett aufgerissen. Wie durch ein Wunder erlitt der 21-Jährige nur leichte Verletzungen. Er konnte sich selber aus dem total zerstörten Wagen befreien und andere Verkehrsteilnehmer um Hilfe bitten. Der herbeigeeilte Rettungsdienst brachte den Mann zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus. Der Totalschaden an dem betagten BMW dürfte sich nach Schätzung der Polizei Stadtsteinach auf ca. 2.000 Euro belaufen.

Die Beamten der Stadtsteinacher Polizei stellten bei ihren Ermittlungen eine Vielzahl von Wildspuren an der Unfallstelle fest. Die Fahrbahn war zum Zeitpunkt der Unfalls nicht glatt und verläuft in gerader Richtung. Eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit des 21-Jährigen verlief ohne Beanstandungen. Aktuell gehen die Ermittler davon aus, das die Angaben des Mannes glaubhaft sind. Das Reh, der eigentliche Unfallverursacher, konnte unverletzt im Wald entkommen.

Drogen bei LKW-Fahrer aufgefunden

Himmelkron. Beamte der Polizei Stadtsteinach fanden bei einer Kontrolle am Autohof Sonntagabend geringe Mengen Amphetamin bei einem polnischen LKW-Fahrer. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüften die Ordnungshüter den 27-jährigen Brummifahrer. Bei der Kontrolle machte der Mann einen äußerst nervösen Eindruck auf die Beamten. Auf Nachfrage gab er auch schnell zu, dass er am Morgen Rauschgift konsumiert hatte. Eine Durchsuchung des Mannes und der Fahrerkabine führte zum Auffinden einer geringen Menge des Rauschgifts Amphetamin. Nachdem der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln den LKW geführt hatte, ordneten die Beamten bei dem Polen eine Blutentnahme zur Beweissicherung an und untersagten die Weiterfahrt mit dem LKW. Die Fahrzeugschlüssel des Lastwagens stellten die Ordnungshüter sicher. Gegen den „Kapitän der Landstraße“ ermittelt die Stadtsteinacher Polizei jetzt wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und dem Fahren eines LKW unter Drogeneinfluss.

Betrunkenen aus dem Verkehr gezogen

Marktschorgast. Für längere Zeit ohne Führerschein muss ein 29-jähriger aus dem Landkreis Kulmbach zukünftig auskommen. Stadtsteinacher Polizisten stellten ihn am späten Freitagnachmittag nach einer Trunkenheitsfahrt sicher. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Kreisstraße 2 bei Marktschorgast fiel den Beamten bei einem Dacia-Fahrer starker Alkoholgeruch auf. Ein durchgeführter Alkotest erbrachte einen für die Tageszeit beachtlichen Wert von 1,82 Promille. Die Beamten beendeten die Weiterfahrt des Mannes und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher. Im Anschluss musste sich der 29-Jährige einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Nachdem der Mann mit der Sicherstellung seines Führerscheins nicht einverstanden war, ordnete die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Beschlagnahme des Dokuments an. Auf den Dacia-Fahrer wartet jetzt ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

red