Polizeibericht 15.01.2020

Unfallflucht

Himmelkron. Zwischen dem 13.01.2020 und dem 14.01.2020 ereignete sich vor dem Therapiezentrum Marlok auf den dortigen Kundenparkplätzen eine Unfallflucht. Hierbei wurde der geparkte weiße VW/Golf  beim Ein/- Ausparken durch ein anderes Fahrzeug beschädigt. Das flüchtige Fahrzeug dürfte nach der Spurenlage an dem vorderen rechten/linken Kotflügel/Stoßstange beschädigt sein. Der Schaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro.  *)

Doppelt so schnell wie erlaubt

Himmelkron. Am Dienstagnachmittag führten Beamte der Polizeiinspektion Stadtsteinach eine Geschwindigkeitskontrolle mit der Laserpistole in der Bernecker Straße durch. Zunächst kontrollieren die Beamten den ortseinwärtsfahrenden Verkehr auf Höhe der Himmelkroner Heime, anschließend im Bereich der Bushaltestelle/ Abzweigung Lanzendorfer Straße, den dort ortsauswärtsfahrenden Verkehr. In beiden Bereichen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.

Insgesamt mussten 7 Fahrzeuge beanstandet werden. Sechs davon kamen mit einem Verwarnungsgeld davon. Einer fuhr jedoch mit 64 km/h mehr als doppelt so schnell wie erlaubt und muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 160 EUR, 2 Punkte und einem Fahrverbot von 1 Monat rechnen.

Fenster eines Bürgerbüros beschmiert

Bayreuth. Mit Graffiti beschmierten derzeit noch Unbekannte in der Nacht zum Dienstag das Fenster eines Bürgerbüros im Stadtgebiet. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und sucht Zeugen.

Im Zeitraum von Montag, zirka 17 Uhr, bis Dienstag, gegen 8 Uhr, besprühten die unbekannten Täter das Fenster des politischen Bürgerbüros in der Friedrichstraße mit silberner Farbe. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 300 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 entgegen.

Schwerer Unfall bei Pegnitz

A9/Pegnitz. Am Dienstagabend, gegen 18:30 Uhr, ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin, auf Höhe der Rastanlage Fränkische Schweiz, ein Verkehrsunfall. Ein 30-jähriger US-Soldat fuhr mit seinem Hyundai SUV auf dem mittleren Fahrstreifen mit ca. 50 km/h, was Augenzeugen berichteten. Ein 52-jähriger Pole überholte den Hyundai, als dieser plötzlich nach links geriet und den Mercedes des Polen rammte. Beide Fahrzeuge wurden hierdurch stark beschädigt, sodass der Mercedes auf dem Beschleunigungsstreifen der Rastanlage zum Stehen kam, während der Hyundai noch gegen die linke Betonleitwand prallte und dann quer zwischen dem mittleren und rechten Fahrstreifen zum Liegen kam. Dank hilfsbereiter Verkehrsteilnehmer, wurde der – durch den Unfall verletzte – Soldat aus dem Fahrzeug geborgen. Wenige Augenblicke später kollidierte ein 54-jähriger Mann aus Thüringen nahezu ungebremst mit dem verunfallten Hyundai, was für den Soldaten vermutlich tödlich geendet hätte. Der Thüringer wurde durch die Kollision ebenfalls verletzt. Sein Fiat Kleintransporter blieb stark beschädigt auf dem mittleren Fahrstreifen liegen. Die drei Fahrstreifen waren über 100 Meter mit Fahrzeugteilen und Scherben bedeckt. Zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn zeitweise komplett gesperrt werden, was zu mehreren Kilometern Rückstau führte. Die beiden Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Nach Räumung der Unfallstelle durch Feuerwehren, Autobahnmeisterei und Abschleppdienste, wurde die Fahrbahn gegen 20:20 Uhr wieder komplett freigegeben.

Beim Ausparken Lkw angefahren

A 9/Pegnitz. Am Dienstag auf Mittwoch brachte ein 60-jähriger Lkw-Fahrer aus Bamberg seine Tagesruhezeit auf der Rastanlage Fränkische Schweiz-Ost in Fahrtrichtung Berlin auf der A 9 ein. Hierbei schlief er in seiner Zugmaschine, als er unsanft gegen 04:45 Uhr durch einen laut Schlag geweckt wurde. Hierbei konnte er noch einen polnischen Lkw-Fahrer wegfahren sehen, welcher eine Stunde später gestellt werden konnte. Der polnische Staatsangehörige fuhr beim Ausparken mit seinem Auflieger gegen die Zugmaschine des Mitteilers. Der Aufprall war so stark, dass der Lkw des Bambergers nicht mehr fahrbereit war. Der Gesamtschaden wird auf ca. 25 000 Euro beziffert. Beim Ausländer wurde eine Sicherheitsleistung in vierstelliger Höhe für die zu erwartende Geldstrafe wegen Unfallflucht erhoben.

red