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Polizeibericht 14.09.2021

Trunkenheitsfahrt verhindert

Bayreuth. Rechtzeitig verhindern konnte eine Streife der PI Bayreuth-Stadt Montagnacht die Fahrt eines erheblich angetrunken Radfahrers. Kurz vor Mitternacht wurde ein 32-Jähriger aus Bayreuth von den Streifenbeamten dabei beobachtet, wie er am Luitpoldplatz zunächst sein Fahrrad schob, dann aber aufsteigen und wegfahren wollte. Da er sichtlich alkoholisiert war, wurde er jedoch zum Stehenbleiben aufgefordert. Der Eindruck der Polizisten wurde durch das Ergebnis des Tests am Alkomaten bestätigt. Der Wert betrug über zwei Promille. Das Fahrrad wurde verkehrssicher abgestellt und versperrt. Der Schlüssel für das Fahrradschloss wurde dem Bruder des Mannes übergeben, welcher nüchtern war.

Im Drogenrausch zu schnell und mit falschem Führerschein unterwegs

A9/Bayreuth. Am Montagabend befuhr ein 33-jähriger Pole mit seinem Skoda die A9 in Fahrtrichtung München. Im Bereich der Einhausung Bayreuth führten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth eine mobile Geschwindigkeitsmessung durch. Dabei ist der Skoda mit 145 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen worden. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten bei dem 33-jährigen drogentypische Ausfallerscheinungen fest, welche durch einen Schnelltest bestätigt wurden. Zudem legte der Pole einen ukrainischen Führerschein vor, der offensichtlich gefälscht war. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Dem 33- jährigen erwarten nun eine Reihe von Anzeigen, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinwirkung, sowie die Ahndung der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung.

13 jähriger scharf auf Zigarillos

Münchberg. Ein 13-jähriger Münchberger wurde am Montagnachmittag in einem Supermarkt  dabei beobachtet, wie er eine Schachtel Zigarillos einsteckte. Nach Passieren der Kasse wurde er durch eine Verkäuferin angesprochen und der Polizei übergeben. Nach Überprüfung seiner Personalien wurde er nach Hause gebracht. Eine Anzeige folgt. Beifahrerposition befand sich dessen 20-jährige moldawische Lebensgefährtin. Diese  hätte der Mann gerade aus Bozen in Italien abgeholt um sie nun mit nach Berlin zu nehmen. Die Frau war bereits im Juni 2020 ins Schengengebiet eingereist und ist seitdem hier aufhältig. Einen gültigen Aufenthaltstitel konnte die Dame nicht vorweisen. Die Bundespolizeiinspektion Selb nahm sich zuständigkeitshalber dann der beiden Personen wegen der Vergehen nach dem Aufenthaltsgesetz an. Der Mann wurde wegen Einschleusen von Ausländern beanzeigt, die Frau wegen Unerlaubtem Aufenthalt. Sie muss nun das Schengengebiet binnen Wochenfrist verlassen. Hierfür wurde eine Grenzübertrittsbescheinigung ausgestellt und überreicht.

red