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Polizeibericht 14.02.2021

Weidenberg

Am Samstagabend nutzte eine 15-jährige Schülerin die  Abwesenheit ihrer Eltern, um eine Hausparty abzuhalten. Die eingesetzte Streife der PI Bayreuth-Land konnte 12 Gäste im Alter von 14 – 21 Jahren feststellen, gegen welche anschließend ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Aufgrund der aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird eine entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeige gegen jeden der Anwesenden erstattet. Weiter konnte bei einem der Partygäste eine geringe Menge einer Marihuana-Tabakmischung aufgefunden werden. Dieses wurde sichergestellt und gegen den Besitzer ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

 

 

Gefrees/Kornbach

Innerhalb von nur 80 Minuten ereigneten sich am Samstagnachmittag auf der Staatsstraße 2180 zwischen Gefrees und Kornbach drei Glätteunfälle. Insgesamt wurden 3 drei Personen leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 22.000 Euro.

 

 

Bei einer Sonderkontrolle wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt

Münchberg – Am Samstag führten Beamte der Polizeiinspektion Münchberg eine Sonderkontrolle durch. Dabei wurden im Laufe des Nachmittags drei Fahrzeugführer kontrolliert, welche unter Drogeneinfluss standen. Drogentests verliefen jeweils positiv. Alle drei mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Bei einem drei, einem 25jährigen Polen, wurde ferner festgestellt, dass dieser von italienischen Behörden gesucht wird. Bei einem zweiten, einem 26jährigen Bulgaren, konnte zusätzlich eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Neben einem Fahrverbot erwartet die drei Fahrer noch eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Bei zwei weiteren Personen, welche am Autohof kontrolliert wurden, konnten in ihren mitgeführten Taschen jeweils geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden werden. Sie erwartet jeweils eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Bei der Kontrolle von drei Kleintransportern wurde festgestellt, dass die Fahrer die gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten nicht führten. Die Fahrer erwartet nun jeweils eine Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz.

 

Vermißtenfälle halten Polizei auf Trapp 

Marktredwitz.- Letztlich glücklich löste sich eine Vermißtensuche in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf. Kurz vor Mitternacht wurde die Polizei Marktredwitz verständigt, dass sich ein 40 Jähriger über Handy bei seiner Tochter gemeldet habe und mitteilte, dass er sich in der Nähe von Poppenreuth verlaufen habe und Hilfe brauche. Aufgrund der eisigen Temperaturen wurde sofort eine Suche eingeleitet und der bereits unterkühlte Mann in Poppenreuth aufgefunden und ins Klinkum Marktredwitz gebracht. Allerdings gab er an, dass er mit seinem 38 Jährigen Freund zu Fuß aus Marktredwitz kam und dieser sich kurz vor Poppenreuth von ihm getrennt hatte und nun auch verschwunden ist. Da beide stark alkoholisiert waren und der Verdacht bestand, dass der Freund hilflos in der Nacht umherirrt, wurde bis in die Morgenstunden mit Hilfe eines Polizeihubschraubers nach dem Vermißten ohne Ergebnis gesucht. Entwarnung kam um 07.00 Uhr, als der Gesuchte wieder bei seiner Ehefrau in Marktredwitz eintraf. Seinen Angaben nach hielt er sich nach der Trennung von seinem Begleiter bei einem Freund in Poppenreuth auf und.

 

 

Nach Ruhestörung Führerschein weg 

Marktredwitz.- Dumm gelaufen! Dies trifft für einen 28 Jährigen zu, der am Samstag abend in seiner Wohnung in der Leopoldstrasse so laut war, dass sich Nachbarn bei der Polizei beschwerten. Bei der Überprüfung des Ruhestörers wurde durch die Beamten festgestellt, dass für dessen Führerschein aufgrund eines Verkehrsverstosses eine Beschlagnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft besteht, woraufhin dieser auch umgehend „einkassiert“ wurde. Zudem wurde gegen ihn Anzeige erstattet, da er seinen schon seit längerem vollzogenen Wohnungswechsel nicht angezeigt hatte.

 

Fensterscheibe vom Wohnwagen eingeworfen

Wunsiedel – Im Zeitraum vom 31.01.2021 bis 13.02.2021 wurde die vordere Fensterscheibe eines im Biengartenweg abgestellten Wohnwagens eingeworfen. Auf dem dortigen Privatgrund hielten sich in letzter Zeit verbotswidrig mehrere Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne Erlaubnis auf. Die PI Wunsiedel hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

 

Unfall durch ausscherenden Sattelzug 

A 9 / Stammbach. Am Samstagmittag ereignete sich auf der Nordfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Gefrees und Münchberg-Süd ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ursächlich hierfür war das Fehlverhalten eines 51-jährigen Ukrainers. Dieser wechselte als Fahrer eines Sattelzuges mit polnischer Zulassung plötzlich und ohne erkennbaren Grund von der rechten auf die mittlere Spur der Bundesautobahn. Hierbei touchierte er einen auf gleicher Höhe fahrenden Ford Kuga und drückte diesen auf die linke Spur. Die 26-jährige Fordfahrerin aus dem Landkreis Hof stieß dann hier mit ihrem Gefährt gegen den seitlich neben ihr fahrenden  Kleinbus mit Dürener Zulasssung. Dessen Fahrer, ein 25-jähriger Pole, schaffte es im Anschluss den mit insgesamt 8 Personen besetzten Ford Transit noch auf den Standstreifen zu manövrieren. Auch der Sattelzug hielt dort an. Der Ford Kuga blieb zunächst nicht mehr fahrbereit auf der linken Spur liegen und musste im Nachgang durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die alarmierten Feuerwehren aus Münchberg und Gefrees rückten kurze Zeit später an und sicherten die Unfallstelle ab. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und der ebenfalls schnell eintreffende Rettungswagen konnte unverrichteter Dinge wieder abfahren. Den an den beteiligten Fahrzeugen entstandenen Sachschaden schätzen die mit der Unfallaufnahme betrauten Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Hof auf knapp 20 Tausend Euro. Zu keiner Zeit musste die Richtungsfahrbahn vollgesperrt werden. Auch kam es durch den Unfall nicht zu nennenswerten Störungen des Verkehrsflusses.

 

 

Lkw zu schnell am Saaleabstieg 

A 9 / Berg. Einen 25-jährigen Fernfahrer aus Rumänien kümmerte am Samstagnachmittag die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 KM/H für Lkw am Saaleabstieg recht wenig. Vor den Augen einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof steuerte er seinen mit Eisenblechen vollbeladenen 40-Tonner mit knapp 90 Sachen den kurvenreichen und gefälleartigen Streckenabschnitt in Richtung Thüringen hinab. Die Beamten leiteten den Sattelzug mit slowakisch / österreichischer Zulassung dann an der Landesgrenze von der Autobahn aus und kontrollierten diesen. Nach Auswertung der Geschwindigkeitsdaten und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldbuße durfte der Osteuropäer seine Fahrt fortsetzen.

red