Polizeibericht 12.06.2020

Unter Drogen stehendem Polen wird von der Polizei das Auto weggenommen.

A9/PEGNITZ. Für einen 42 Jährigen Polen war seine Fahrt auf der A9 in Richtung Norden abrupt zu Ende, als er von Polizisten der Verkehrspolizei Bayreuth an der Rastanlage Fränkische Schweiz kontrolliert wurde. Zum einen stellten die Beamten drogentypische Symptome fest, was sich bei einem Drogentest auch bestätigte. Zum anderen hatte der unter Amphetamin stehende Pole lediglich einen polnischen Führerschein. Ihm wurde jedoch von einem deutschen Gericht untersagt, mit diesem Führerschein Fahrzeuge in Deutschland zu führen. Da dies bereits der 5. Fall war, bei dem er dagegen verstieß, wurde ihm sein BMW (Baujahr 2016) auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth beschlagnahmt.

 

Streifvorgang beim Überholen

A 9/MARKTSCHORGAST. Am Mittwochnachmittag kam es gegen 13:10 Uhr auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Bad Berneck und Marktschorgast zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Wohnmobil und einem Sattelzug. Der 51-jährige Fahrer des Wohnmobils befuhr im Baustellenbereich die mittlere von drei Spuren in Richtung Berlin. Hierbei streifte er mit der Markise den linken Außenspiegel eines Sattelzuges, welcher neben ihm auf der rechten Spur unterwegs war. Der Spiegel der Sattelzugmaschine ging dadurch zu Bruch. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Verletzt wurde niemand. Beide Unfallbeteiligte fuhren anschließend von der Autobahn ab und warteten auf die Polizei. Bei der Unfallaufnahme durch eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth erklärte der Fahrer des Wohnmobils, dass ihn wiederum ein schwarzer Pkw nach rechts gedrängt hätte. Dieser wäre auf der linken Spur gefahren. Der Pkw hätte anschließend nicht mit angehalten und sich entfernt. Aufgrund der Anschuldigungen wurden Ermittlungen wegen Unfallflucht eingeleitet. Nach Zeugen wird gesucht. Hinweise werden unter der Tel. 0921/506-2330 entgegengenommen.

Mit unfallursächlich war jedoch, dass das Wohnmobil viel zu breit für die verengte Baustellenspur war. Die Vorgabe von 2,3 Metern wurde um knapp einen halben Meter überschritten. Maßgeblich ist hier die absolute Breite, gemessen von Spiegel zu Spiegel. Das Wohnmobil hätte somit im Baustellenbereich nur die rechte Spur nutzen dürfen.  Als die Beamten den Fahrer des Wohnmobils damit konfrontierten, war dieser äußerst überrascht. Er hätte die entsprechende Beschilderung nicht wahrgenommen und auch seine Fahrzeugbreite gänzlich unterschätzt. Ihm wurde der Vorwurf des Überholens bei unklarer Verkehrslage in Tateinheit mit einem Verstoß gegen die Breitenbeschränkung gemacht.

Die Verkehrspolizei Bayreuth weist Verkehrsteilnehmer in diesem Zusammenhang darauf hin, die Breite ihres Fahrzeuges vorab in Erfahrung zu bringen. Auf Autobahnen sind die Fahrspuren im Baustellenbereich in der Regel breitenbeschränkt. Im Falle eines Verkehrsunfalls kommt dieser Verstoß mit zum Tragen und kann bei der späteren Schadensabwicklung von der Versicherung ebenfalls nachteilig beurteilt werden.

 

Laderampe verloren

A 9/BINDLACH. Ein 54-jähriger Berufskraftfahrer wurde mit seinem Autotransporter am Mittwochnachmittag von einer Streife des Schwerlasttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth bei Gefrees gestoppt. Der Sattelzug mit litauischer Zulassung war zuvor auf der A 9 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Hierbei verlor er eine größere Metallladerampe. Diese war nicht vorschriftsmäßig gesichert und fiel bei voller Fahrt auf die Fahrbahn. Glücklicherweise kam es zu keinen Folgeunfällen.

Bei der Kontrolle erklärte der Mann aus Osteuropa, dass er den Vorfall zwar bemerkt, aber ja schließlich auf der Autobahn nicht rückwärtsfahren hätte können, um sich der Laderampe anzunehmen. Deswegen setzte er seine Fahrt fort. Jene Rechtfertigung war nur bedingt nachvollziehbar. Wäre die Laderampe unmittelbar in den Fließverkehr gekracht, hätte die Nachlässigkeit vermeintlich weitaus schlimmere Folgen nach sich getragen.

Zudem stellten die Beamten bei der Kontrolle weitere Verstöße fest. Die Berufskraftfahrerqualifikation des Mannes war bereits seit längerer Zeit abgelaufen. Auch transportierte er im Führerhaus ungesichert einen Gaskocher. Der Mann musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro hinterlegen. Er wurde wegen mehrerer Verstöße angezeigt.

 

Beim Ausweichen die Betonwand berührt, Lkw flüchtet

A9/ PEGNITZ. Ein 64 jähriger Bauingenieur aus Thüringen fuhr auf der A9 Höhe Pegnitz auf der linken Fahrspur und überholte mit seinem Passat zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge, einen Pkw auf der Mittelspur und einen Lkw, welcher rechts fuhr. Der Lkw wechselte plötzlich die Fahrspur nach links. Der mittlere VW mit einer 4 köpfigen Familie aus Baden Württemberg musste nach links ausweichen. Der Passatfahrer musste eine Vollbremsung tätigen und nach links Richtung Betonleitwand ebenfalls ausweichen. Dabei beschädigte er sich seine Felgen. Beide Pkw Fahrer hielten nach dem Vorfall am Seitenstreifen an und warteten auf die Polizei. Alle blieben glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 €.

Der Lkw, welcher gänzlich unbekannt weiter fuhr, entzog sich seinen Pflichten als Unfallbeteiligter. Die Verkehrspolizei Bayreuth ermittelt und nimmt Hinweise zum unbekannten Lkw unter Tel.: 0921/5062330 entgegen.

 

Beim Joint drehen erwischt

A 9/HIMMELKRON. Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth bestreiften am Mittwochmittag den Autohof in Himmelkron. Dabei beobachteten sie eine 22-jährige aus Baden-Württemberg beim Bau eines Joints. Zudem führte sie noch einen Dose mit Marihuana-Tabak-Gemisch mit sich. Die Drogen wurden sichergestellt. Nach der Anzeigenaufnahme wegen des Betäubungsmittelverstoßes konnte sie ihre Reise mit einem Bus nach Berlin fortsetzen.

 

Testosteron in der Tasche

A 9/PEGNITZ. Am Mittwochnachmittag kontrollierten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen 20-jährigen aus Brandenburg an der Rastanlage Fränkische Schweiz-Ost. Bei der Durchsuchung seiner Tasche wurde eine nicht geringe Menge Testosteron aufgefunden und sichergestellt. Der junge Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz verantworten.

 

Bei Kontrollen Rauschgift sichergestellt

BAYREUTH. Zwei Rauschgiftdelikte deckten Beamte der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth bei Kontrollen am Fronleichnam auf. Gegen drei Beschuldigte lauf jetzt Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetzt.

Kurz vor 18 Uhr gerieten ein 26-Jähriger und sein 23-Jähriger Freund in eine Kontrolle. Der Ältere versuchte noch zu flüchten, konnte jedoch unmittelbar danach von den Beamten festgenommen und gefesselt werden. Die beiden waren im Besitz einer geringen Menge Betäubungsmittel. Das Rauschgift stellten die Polizisten sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 20 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung einen 49-Jährigen. Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen fanden die Beamten Marihuana sowie Rauschgiftutensilien und stellten es sicher. Der Mann muss sich ebenfalls strafrechtlich verantworten.

 

Auf Drogenfahrt folgt Drogenfund

BAYREUTH. Mit Betäubungsmittel und unter Drogeneinfluss war am Mittwochabend ein 46-jähriger Autofahrer unterwegs. Beamte der Operativen Ergänzungsdienste zogen den Mann bei einer Kontrolle aus dem Verkehr.

Gegen 18 Uhr geriet der Autofahrer in eine Verkehrskontrolle. Hierbei stellten die Beamten bei ihm drogentypische Anzeichen fest. Ein Drogenschnelltest bestätigte den ersten Verdacht, woraufhin eine Blutentnahme notwendig war. Ein Rauschgiftspürhund durchsuchte das Fahrzeug des 48-Jährigen und fand eine geringe Menge Marihuana. Die Polizisten stellten das Rauschgift sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz ein. Wegen der Drogenfahrt erwarten den Mann ein erhebliches Bußgeld, ein Fahrverbot sowie ein Eintrag im Fahreignungsregister in Flensburg.

 

Zahlreiche Beanstandungen bei Geschwindigkeitskontrolle

BAYREUTH. Bei einer Geschwindigkeitsmessung am Mittwochnachmittag mussten Beamte der Operativen Ergänzungsdienste mehrere Verkehrsteilnehmer beanstanden. Ein Autofahrer wird demnächst sogar ein Fahrverbot erwarten.

Bei der Verkehrsüberwachung mit dem Laser-Handmessgerät im Meranierring hielten sich zahlreiche Fahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h. Innerhalb von drei Stunden gab es 16 Beanstandungen. Der traurige Spitzenreiter war mit 63 km/h unterwegs. Ihn erwarten ein Bußgeld von 100 Euro, ein Monat Fahrverbot und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.

red