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Polizeibericht 10.03.2019

Pkw ausgebremst und geflüchtet

A9/Hummeltal. Am Donnerstagnachmittag, gegen 13:45 Uhr, befuhr eine 19-jährige Berlinerin mit ihrem schwarzen Mercedes-SUV die A 9 in Richtung Berlin kurz nach der Anschlussstelle Trockau auf dem linken Fahrstreifen. Vorausfahrend scherte zum Überholen eines Lkw ein schwarzer Golf vom mittleren auf den linken Fahrstreifen aus und übersah hierbei den SUV. Die Fahranfängerin musste eine Vollbremsung hinlegen, um ein Auffahren zu vermeiden. Aufgrund dessen kam sie ins Schleudern und prallte gegen den Lkw auf der mittleren Spur. Der Golf setzte seine Fahrt trotz eindeutiger Bemerkbarkeit unvermittelt fort. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 20 000 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth unter der Tel. 0921/506-2330 zu melden.

Übermüdet in die Leitplanke

A9/Pegnitz bis Lauf.a.d.P. Am Donnerstag, den 07.03.2019, gegen 20.30 Uhr, teilte ein Verkehrsteilnehmer aus Brandenburg mit, dass auf der A9 vor ihm ein Daimler Geländewagen unterwegs sei, der alle drei Fahrspuren benötige. Der Wagen sei bei Pegnitz schon in die Betongleitmittelwand gefahren und wäre aktuell auf dem Standstreifen mit 120 km/h unterwegs. Letztendlich konnte das Fahrzeug mit seiner gefährlichen und ausgreifenden Fahrweise erst in Lauf angehalten werden. Der 46-jährige Fahrer schwankte und sprach verwaschen. Dies war jedoch nicht einem übermäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum zuzuschreiben. Der betroffene Fahrer wohnt in Lauf und hatte nach einem Skiurlaub in Österreich sofort wieder in Thüringen zu arbeiten begonnen. Er war nicht zum Schlafen gekommen. Deshalb hatte er auf dem Nachhauseweg aus Thüringen nach Lauf im wiederholten Sekundenschlafmodus manche Leitplankenberührungen überhaupt nicht mehr mitbekommen. Der Daimler war rundherum beschädigt. Der Schaden am Fahrzeug liegt wohl im 5-stelligen Bereich. Der Schaden an den Einrichtungen der Autobahn muss noch ermittelt werden. Es erwarten ihn ein Strafverfahren und ein diesem Zusammenhang ggf. auch ein Fahrerlaubnisentzug.

Zwei Berliner mit Drogen und gefälschten Dokumenten unterwegs

A9/Bayreuth. Am Freitagvormittag, gegen 07:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth an der Anschlussstelle Bayreuth/Süd, einen Pkw Mercedes aus dem Zulassungsbereich Berlin. Im Verlauf der Kontrolle verhielten sich die zwei Insassen des Pkws sehr verdächtig. Der 20-jährige Fahrer wies sich mit einem serbischen Führerschein und der 34-jährige Beifahrer, mit einem serbischen Personalausweis aus. Diese wurden durch die Beamten jedoch als Totalfälschung erkannt. Der 34-jährige räumte dies ein und gab an, seine Dokumente in Berlin käuflich erworben zu haben. Bei der Durchsuchung des Pkws wurde zudem bei dem 20-jährigen Fahrer des Pkws insgesamt 1,9 Gramm Kokain aufgefunden und sichergestellt. Die zwei Männer aus Berlin, müssen sich nun wegen Verkehrsdelikten, Urkundenfälschung und weiterer Verstöße nach dem Aufenthaltsgesetz verantworten.

Mehrfach Marihuana aufgefunden

A 9/HIMMELKRON, BAYREUTH. Gleich zweimal hatten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth am Freitagnachmittag auf der A 9 den richtigen Riecher. Zuerst wurde bei einem 30-jährigen Fahrzeugführer aus Mittelfranken eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Der Mann fuhr zuvor mit seinem Pkw Audi in südliche Richtung und wurde bei Himmelkron einer Kontrolle unterzogen. Kurz später war es ebenfalls ein 30-jähriger Fahrzeugführer, der eine geringe Menge Marihuana bei der Fahrt in nördliche Richtung dabei hatte. Die Streife kontrollierte ihn mit seinem Pkw Mercedes bei Bayreuth. Die Betäubungsmittel wurden jeweils in einem Rucksack mitgeführt und noch vor Ort sichergestellt. Nur bei dem Mercedes-Fahrer verlief ein durchgeführter Drogentest positiv. Deshalb wurde bei ihm wegen der Drogenfahrt noch eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Beide Männer wurden wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Lkw kracht in Betongleitwand

A 9/BINDLACH. Am Freitagnachmittag befuhr ein Lkw mit Krananhänger die A 9 in Richtung Süden. Da der 28-jährige Fahrzeugführer des Gespannes zu schnell auf regennasser Fahrbahn unterwegs war, geriet der Anhänger ins Schleudern. Der junge Mann aus Bamberg konnte seinen Anhänger nicht mehr abfangen und krachte in die äußere Betongleitwand. Das Gespann war zunächst dermaßen verkeilt, dass die Unfallstelle nicht umgehend geräumt werden konnte. Es war ein Abschleppkran erforderlich. Die rechte Spur war solange blockiert und der Verkehr wurde über die verbleibende mittlere und linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 11.000 Euro. Der Lkw-Fahrer wurde wegen des Geschwindigkeitsverstoßes angezeigt.

Nach Zusammenstoß auf und davon

A 9/Trockau. Am Freitag, kurz vor Mitternacht kam es in Höhe der Anschlussstelle Trockau auf der BAB A 9 in Fahrtrichtung Berlin bei einem Überholvorgang zum Unfall. Eine 20jährige aus dem südlichen Landkreis Bayreuth wollte mit ihrem Pkw auf die linke Spur ausscheren, als sich ein deutlich schnelleres Fahrzeug von hinten näherte.

Beide Fahrzeuge berührten sich dabei leicht. Etwas ungewöhnlich war jedoch, dass der eigentlich nicht unfallverursachende Pkw, es könnte sich um einen hellen SUV handeln, trotz Lichthupe der jungen Frau einfach weiterfuhr.

Zeugen, die Angaben zu diesem SUV machen können, melden sich bitte bei der VPI Bayreuth unter Tel: 0921/5062330.

Pkw-Fahrer mit 1,4 Promille

Bayreuth. In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierten geschulte Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen 26-jährigen SUV-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth im Stadtgebiet. Beim Fahrer konnte deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Eine Blutentnahme war aufgrund des deutlichen Alkoholwertes fällig. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der Mann wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

 

Bei Regen zu schnell unterwegs

A 9/TROCKAU. Am Samstagmorgen kam es auf der A 9 in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Trockau und Pegnitz zu einem Verkehrsunfall aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit. Ein 53-jähriger Fahrzeugführer aus Schleswig-Holstein wechselte mit seinem Audi A4 auf regennasser Fahrbahn von der rechten auf die mittlere Spur um zu überholen. Dabei übersah er einen Reisebus mit Anhänger aus Polen und fuhr nahezu ungebremst auf den Anhänger auf. Durch den Aufprall riss der Anhänger vom Bus ab und blieb beschädigt auf der Fahrbahn liegen. Der Audi erlitt Totalschaden, der Anhänger wurde ebenfalls stark beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Zahlreiche Rettungskräfte, darunter auch die Feuerwehren aus Pegnitz und Trockau und das THW Pegnitz waren unterstützend mit am Unfallort. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Den Mann wurde wegen des Geschwindigkeitsverstoßes angezeigt.

Unfallflucht

Die rechte und mittlere Spur mussten während der Unfallaufnahme gesperrt werden. Jene Absicherung übersah wiederum ein unbekannter Lkw und überfuhr zwei Nissenleuten der Feuerwehr. Die Nissenleuchten waren nur noch Schrott. Der Lkw setzte seine Fahrt anschließend unbeirrt fort, ohne sich der Sache anzunehmen. Hinweise zu dem flüchtigen Lkw werden von der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth unter der Tel. 0921/506-2330 entgegengenommen.

Nässeunfall am Sophienberg

A 9/HAAG. Am späten Samstagabend kam ein 37-jähriger Fahrzeugführer mit seinem 5er BMW auf der A 9 zwischen der Anschlussstelle Trockau und dem PWC Sophienberg wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Regen und nassen Straßenverhältnissen von der Fahrbahn ab. Der Mann aus Plauen befuhr zunächst die linke Spur und verlor in einer abschüssigen Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er prallte hierbei gegen die Mittelschutzplanke und schleuderte in Folge noch gegen einen ebenfalls in nördliche Richtung fahrenden Reisebus. Der Pkw blieb letztlich stark beschädigt auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Der Mann konnte sich noch selbst aus seinem Fahrzeug befreien und wurde von dem Rettungsdienst mit leichteren Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Der Busfahrer und die Reisegäste blieben unverletzt. Am Unfallort befanden sich unterstützend die Feuerwehren Bayreuth und Trockau, das THW Bayreuth und die Autobahnmeisterei Trockau. Die Fahrbahn musste für Bergungs- und Aufräumarbeiten kurze Zeit komplett gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsstörungen kam es aufgrund des schwachen Verkehrs jedoch nicht. Den Mann wurde wegen des Geschwindigkeitsverstoßes angezeigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

red