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Polizeibericht 09.10.2020

Bei Kontrolle gefälschten Reisepass und Führerschein vorgezeigt

A 9/Bayreuth. Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd einen Pkw mit Berliner Zulassung. Der VW Passat war vorher auf der A 9 in Richtung München unterwegs. Am Steuer saß ein 32-jähriger Vietnamese, welcher angab, keinerlei Ausweisdokumente mitzuführen. Auf seinem Mobiltelefon zeigte er den eingesetzten Beamten angebliche Lichtbilder seines litauischen Führerscheins und litauischen Reisepasses. Bei einer Überprüfung der Dokumente stellte sich jedoch heraus, dass es sich um Fälschungen handelt. Der Reisepass war ursprünglich auf eine andere Person ausgestellt und wurde bereits durch Litauen zur Sicherstellung gesucht. Die wahre Identität des Herren, sowie der Grund für die falsche Namensangabe konnte schnell geklärt werden. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Zudem hielt er sich ohne gültigen Aufenthaltstitel und ohne Pass in Deutschland auf und hatte keinen Führerschein. Die litauischen Dokumente hätte er sich für 7000 Euro in Berlin beschafft. Dort würde er aktuell auch unangemeldet zur Untermiete wohnen. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Er wurde wegen Urkundenfälschung, illegalen Aufenthalts und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

 

Fahrerin unter Drogeneinwirkung

A  9/Bayreuth. Unter Drogeneinwirkung war am späten Donnerstagnachmittag eine 24-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem VW Golf auf der A 9 in Richtung München unterwegs. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth stoppte die junge Frau aus Stuttgart an der Ausfahrt Bayreuth-Nord am dortigen Burger King. Im Laufe der Kontrolle stellten die Beamten bei ihr drogentypische Auffälligkeiten fest. Nach Konfrontation mit den Feststellungen räumte sie schließlich ein, im Berliner Nachtleben kürzlich Marihuana konsumiert zu haben. Nach einer Blutentnahme wurde ihr die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt. Sie wurde wegen der Drogenfahrt angezeigt.

 

Friedhofstoilette beschädigt

Bayreuth. Mindestens 250,– EUR Sachschaden verursachten bislang Unbekannte an einer Toilette am Friedhof St. Georgen.

Am gestrigen Morgen verständigte der Friedhofswärter des Friedhofs St. Georgen die Polizei, weil Unbekannte in der dortigen Herrentoiletten mutwillig ein Klosett beschädigten.  Bereits am Mittwoch zwischen 12.30 Uhr und 14.00 Uhr rissen die Vandalen in der Herrentoilette die Toilettenschüssel aus der Verankerung. Dadurch entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 250,– EUR. Hinweise zum Täter liegen der Polizei nicht vor und werden unter der Rufnummer 0921/506-2130 erbeten.

 

Gartenhausaufbruch am Schupfenschlag

Bayreuth. Ca. 20,– EUR Sachschaden und Diebesgut im Wert von 400,– EUR erbeutete ein bislang Unbekannter beim Aufbruch eines Gartenhauses in der Gartenkolonie Schupfenschlag.

In der Zeit von Dienstnachmittag bis Donnerstagfrüh brach ein bislang unbekannter Täter einen Geräteschuppen in der Kleingartenkolonie Schupfenschlag auf und entwendete daraus mehrere elektronische Gartengeräte, insbesondere der Fa. Bosch, im Wert von mehr als 400,– EUR. Die Polizei Bayreuth-Stadt hat die Ermittlungen aufgenommen und erbittet Hinweise, insbesondere zum Verbleib der Geräte, aus der Bevölkerung unter der Rufnummer 0921/506-2130.

 

Betrunkener Radfahrer aus dem Verkehr gezogen

Bayreuth. Mehr als 2 Promille hatte am frühen Freitagmorgen ein Radfahrer in der Bayreuther Innenstadt.

Gegen 01.15 Uhr beobachteten zivile Polizisten der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth in der Innenstadt einen 25-jährigen Mann der sein Fahrrad schob. Im Bereich des Luitpoldplatzes stieg der Mann auf sein Rad und fuhr schlangenlinienfahrend über den Hohenzollernring. In der Bahnhofstraße kontrollierten die Zivilbeamten den Radler und stellten dabei deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Test erbrachte einen Wert von 2,12 Promille. Das Rad musste der 25-jährige stehen lassen. Ein Blutentnahme folgte. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

red