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Polizeibericht 05.02.2020

Unfall am Bindlacher Berg

A9/Bindlach. Am frühen Dienstagmorgen ereignete sich auf der A 9 am Bindlacher Berg ein Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten. Ein unbekannter Sattelzug fuhr zunächst auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bayreuth. Die Spur war jedoch wegen eines in die Fahrbahn ragenden Pannenfahrzeuges von einer Streife der Verkehrspolizei Bayreuth weggenommen. Am Ende des Absicherungsmaterials hielt der Sattelzug an, da er zunächst nicht auf den mittleren Fahrstreifen wechseln konnte. Plötzlich setzte der Sattelzug dann aus dem Stand doch über. Auf dem mitterlen Fahrstreifen fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 34-jähriger Mann mit seinem blauen Opel Corsa. Hinter ihm fuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem roten VW Caddy. Beide leiteten umgehend eine Vollbremsung ein. Aufgrund der nassen Fahrbahn rutschte der VW  jedoch noch auf den Caddy. Der Opel-Fahrer wurde hierbei leichter verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht werden. Der Sattelzug hielt nicht mit an und setzte sein Fahrt fort. Zu einem Zusammenstoß zwischen den Pkws und dem Sattelzug kam es nicht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7000 Euro.  Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu leichteren Verkehrsbehinderungen. Die Verkehrspolizei Bayreuth sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Sattelzug geben können. Diese werden gebeten, sich tel. unter der 0921/506-2330 zu melden.

Polnischer Tiefflieger gestoppt.

A9/Bayreuth. Bereits am Montagnachmittag wurde durch einen Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth eine Geschwindigkeitsüberwachung mittels Videofahrzeug, im Bereich Bayreuth, durchgeführt. Trotz dichtem Verkehr gelang es einigen Autofahrern, sich aus der Masse hervorzuheben und auf dem Videoband zu verewigen. Spitzenreiter war ein Mercedes aus Polen, der bereits am Bindlacher Berg in Fahrtrichtung Süden durch seine Fahrweise auffiel. Bei regennasser Fahrbahn fuhr er teilweise mehr als 50 km/h zu schnell. Kurz vor Bayreuth wurde der polnische Rennfahrer letztlich mit 184 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Nach erfolgter Anhaltung und Sichtung des Videomaterials durch den Betroffenen, musste er vor Ort eine Sicherheitsleistung von mehr als 900,- Euro bezahlen. Ein zweimonatiges Fahrverbot, sowie eine Ordnungswidrigkeitsanzeige sind die Folge seines Verhaltens.

Marihuana im Kulturbeutel

A9/Bayreuth. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte bereits am Montagnachmittag einen Audi A6 aus dem Zulassungsbezirk Greifswald bei Bayreuth. Der Pkw befuhr zuvor die A 9 in Richtung München. Im Reisegepäck des 36-jährigen Fahrzeugführers fanden die Beamten ein Plastikröhrchen mit Schraubverschluss. Dieses war im Kulturbeutel des Mannes versteckt. In dem Röhrchen befand sich eine geringe Menge Marihuana. Nach Vorwurf der Tatsachen räumte der Mann den Besitz zum Eigenkonsum ein. Die geringe Menge des Betäubungsmittels wurde noch vor Ort sichergestellt und der Mann wegen des Drogenbesitzes angezeigt.

Mehrere Unfälle aufgrund Glätte

Tröstau. Am Dienstag um 6.45 Uhr befuhr ein 53-jähriger Mann mit seinem Pkw die Bundesstraße 303 von Tröstau kommend in Richtung Bad Berneck. Kurz vor dem Silberhaus geriet er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit der Fahrzeugfront gegen die rechten Schutzplanken. Dabei wurde der 53-Jährige leicht verletzt und begab sich deshalb zur Untersuchung in ein Krankenhaus. An seinem Auto, das abgeschleppt werden musste, entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 14.000 Euro. Die Reparaturkosten für die beiden beschädigten Leitplankenfelder belaufen sich auf ca. 1.000 Euro.

Um 13.15 Uhr war ein 21-jähriger Autofahrer auf der Staatsstraße 2665 von Nagel in Richtung Tröstau unterwegs. In einer Linkskurve kam er ebenfalls auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern, weil er zu schnell fuhr. Dabei geriet er ins linke Bankett, überfuhr hier zwei Leitpfosten und überschlug sich. Anschließend blieb der Pkw im linken Straßengraben auf der Fahrerseite liegen. Der junge Mann verletzte sich bei dem Unfall glücklicherweise nicht und konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 5.000 Euro entstand, befreien. Der Wagen wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Die Kosten für die Erneuerung der beiden Leitpfosten dürften sich auf ca. 50 Euro belaufen.

Ein weiterer Glätteunfall ereignete sich am Mittwochmorgen um 03.40 Uhr auf der Bundesstraße 303 zwischen dem Silberhaus und der ersten Abzweigung nach Fichtelberg. Hier war ein 54-jähriger Mann mit seinem Sattelzug ins Rutschen geraten und krachte in die rechte Leitplanke, die ein Abrutschen des Sattelzugs in den Graben verhinderte. Für die Bergung des Fahrzeugs, an dem Totalschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstand, musste die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der 54-Jährige erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen und wurde mit dem BRK in ein Krankenhaus gebracht.

Grünes Fahrzeug streift geparkten Kleintransporter

Schönbrunn. Am Dienstag gegen 07.00 Uhr parkte ein 34-jähriger Mann seinen weißen Mercedes Sprinter am rechten Fahrbahnrand vor dem Anwesen Lärchenweg 37 in Fahrtrichtung Wunsiedel. Als er dann gegen 16.15 Uhr wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, erwartete ihn eine böse Überraschung. Er musste nämlich feststellen, dass die gesamte linke Seite seines Kleintransporters verschrammt war. Da außerdem grüner Fremdlackabrieb an der Fahrerseite festgestellt werden konnte, sucht die Polizei nun nach dem Fahrer eines grünen Kraftfahrzeugs, der nach dem Unfall einfach weiterfuhr, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro zu kümmern. Die Polizeiinspektion Wunsiedel bittet unter der Telefonnummer 09232/99470 um Hinweise auf den Unfallflüchtigen.

red