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Polizeibericht 04.10.2021

Trunkenheitsfahrten

BAYREUTH. Zwei Trunkenheitsfahrten beendeten Streifenbesatzungen der PI Bayreuth-Stadt am frühen Sonntagmorgen.

Gegen 03.30 Uhr fiel ein 59-Jähriger in der Hindenburgstraße auf, als er mit seinem E-Bike trotz Rotlicht die Kreuzung zum Nordring überquerte.

Da bei der anschließenden Kontrolle erheblicher Alkoholgeruch festzustellen war, wurde ein Alkotest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert deutlich über ein Promille.

Etwa drei Stunden später wurde ein 42-Jähriger mit seinem Pkw in der Innenstadt angehalten. Der Alkotest zeigte bei ihm knapp eineinhalb Promille.

Bei beiden wurde die Weiterfahrt sofort unterbunden und sie mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Weiterhin wurde beim Pkw-Fahrer der

Führerschein sichergestellt

 

Unberechtigt in Baustelle

BAYREUTH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden zwei Männer in der Baustelle des neuen Friedrichsforum aufgegriffen.

Da sie keinen legalen Grund für ihren dortigen Aufenthalt hatten, werden sie wegen Hausfriedensbruchs angezeigt.

Kurz nach Mitternacht erreichte die Polizei die Mitteilung, dass sich in der Baustelle der ehemaligen Stadthalle Personen

aufhalten sollen. Nach einer Umstellung und Absuche mit mehreren Streifen konnte zunächst ein 28 Jahre alter Mann gestellt werden.

Kurze Zeit später stöberte ein Diensthund noch einen 24-Jährigen auf. Anscheinend hielten sich die beiden Männer unabhängig

voneinander in der Baustelle auf. Nach erfolgter Personalienfeststellung wurde ihnen ein Platzverweis erteilt.

 

Bayreuth/A9: Am Sonntag (03.10.), gegen 11:30 Uhr, fuhr ein 19-jähriger Bayreuther mit seinem Mercedes einem 39-jährigem Redakteur aus Mähring auf dem linken Fahrstreifen am Ende der Einhausung in Richtung Nürnberg ins Heck seines VW Touran. Beide Fahrzeuge gerieten daraufhin ins Schleudern und touchierten einen blauen VW Tiguan aus Sülzetal. Dessen 81-jähriger Fahrzeuglenker musste erleben, wie sein Wagen zunächst gegen die rechte und anschließend gegen die linke Betongleitwand geschleudert wurde. Insgesamt erlitten bei diesem Unfall drei Personen leichte und eine Person mittelschwere Verletzungen. Sie wurden im Klinikum Bayreuth behandelt. Der Sachschaden wird zunächst auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die A9 und die Einhausung waren bis ca. 14:40 Uhr auch wegen der Aufräum- und Ölbindearbeiten voll gesperrt. THW, Feuerwehr, Rettungsdienste und die Autobahnmeisterei waren im Einsatz. Es kam zum Stau bis an den Bindlacher Berg. Wegen der stauumfahrenden Fahrzeuge war im Stadtgebiet Bayreuth der Verkehr ebenfalls unerfreulich dicht.

Die Bayreuther Verkehrspolizei hat gestern auf dem Parkplatz „Sophienberg“ drei Stunden lang Fahrzeuge auf der A 9 in Richtung München kontrolliert und dabei zahlreiche, verschiedene Verstöße aufgedeckt. Schon kurz nach Beginn der Kontrolle gingen den Beamten mehrere verdächtige Personen aus verschiedenen anderen deutschen Bundesländern sowie aus Polen ins Netz.

In mehreren Wägen wurden verbotene Waffen, darunter ein nicht legales Pfefferspray und ein Butterflymesser, und eine geringe Menge Marihuana sowie eine größere Menge Amphetamin, versteckt in der Unterhose eines polnische Mitfahrers, aufgefunden und sichergestellt.

Ein Fahrer aus Polen und ein Fahrer aus dem Bundesland Sachsen führten ihre Pkws unter Einfluss von Drogen. Ein Urintest vor Ort bestätigte dies. Eine Blutentnahme sowie die Unterbindung der Weiterfahrt waren die Folge.

Zwei weitere deutsche Fahrzeugführer aus Sachsen und Hannover setzten ihr Kfz jeweils ohne einen gültigen Führerschein in Betrieb. Einer dieser Fahrer aus Hannover wies sich vor den Beamten zuerst mit falschen Personalien aus und zeigte im Rahmen weiterer  einen gefälschten Führerschein vor. Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie der begangenen Urkundenfälschung wurden somit eingeleitet.

Bei einem weiteren polnischen Staatsbürger und Mitfahrer eines Pkws wurde eine aktuelle Fahndung zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft München festgestellt.

 

Bundespolizeiinspektion Selb schiebt Ukrainer nach Einreiseverweigerung in sein Heimatland ab

Zivile Fahnder der Selber Bundespolizei stellten in der Nacht zum Sonntag (3. Oktober) in der Rastanlage Frankenwald einen unerlaubt eingereisten ukrainischen Staatsangehörigen fest.

Der 45-Jährige befand sich als Insasse in einem internationalen Reisebus auf dem Weg nach Berlin.

Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle gegen 2 Uhr stellte sich heraus, dass er im polizeilichen Informationssystem eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung von Österreich für das Schengengebiet hatte.

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Ukrainer noch am Sonntagnachmittag von Selber Bundespolizisten nach München verbracht und über den Flughafen München auf dem Luftweg nach Kiev abgeschoben.

red