Polizeibericht 04.09.2020

Kennzeichenschilder selbst gedruckt

Neuenmarkt/Hegnabrunn. Am Donnerstagnachmittag half die Verkehrspolizei Bayreuth im Landkreis Kulmbach bei einem größeren Einsatz aus. Dabei fiel den Beamten ein Fahrzeug auf, welches sehr merkwürdige Kennzeichen vorne und hinten angebracht hatte. Die Ausfertigung der Kennzeichen ließen keinen Rückschluss auf die Nationalität der Fahrzeugzulassung zu. Auf Nachfrage beim rumänischen Fahrzeugbesitzer gab dieser an, die originalen rumänischen Kennzeichen für den Ford verloren zu haben. Um nicht gänzlich ohne Kennzeichen unterwegs zu sein, ließ er sich einfach hier in Deutschland welche ausdrucken und befestigte diese an sein Fahrzeug. Dass dies eine Straftat darstellte, wollte er erst gar nicht glauben. Die Beamten leiteten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen den 30-jährigen Straßenarbeiter ein Ermittlungsverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs ein.

Unter Drogen und mit falschen Kennzeichen unterwegs

A9/Pegnitz. Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth hielten am Donnerstagabend einen Kleintransporter mit Wuppertaler Zulassung an der Rastanlage Fränkische Schweiz in Richtung München an. Bei der Kontrolle des 30-jährigen Fahrers aus Nordrhein-Westfalen stellten die Polizisten fest, dass er unter Drogeneinfluss stand. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs kam ein Tütchen mit weißem Pulver zum Vorschein. Ein Dogenschnelltest verlief positiv auf Amfetamin. Die geringe Menge der Drogen wurde sichergestellt. Eine Blutentnahme und die Unterbindung der Weiterfahrt sowie eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz waren die Folgen. Die weitere Kontrolle des Fahrzeugs ergab, dass am Kfz falsche und nicht hierfür ausgestellte amtliche Kennzeichen eines anderen Pkws angebracht waren. Das geführte Fahrzeug selbst war derzeit nicht zugelassen bzw. versichert. Ermittlungen zur Herkunft dieser missbräuchlich verwendeten Kennzeichen in Verbindung mit dem Verdacht der Urkundenfälschung sowie des Kennzeichenmissbrauchs werden noch durchgeführt.

red