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Polizeibericht 04.06.2021

Motorradfahrer stürzt und prallt in Gegenverkehr  

BINDLACH, LKR. BAYREUTH. Glück im Unglück hatte am späten Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer auf der Staatsstraße zwischen Bindlach und Eckershof. Der Mann stürzte und stieß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Glücklicherweise blieb er unverletzt.

Gegen 17.30 Uhr war der 20-Jährige mit seinem Motorrad von Bindlach in Richtung Eckershof unterwegs. Aufgrund eines Fahrfehlers geriet er in Schräglage und schlitterte auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit seiner Maschine gegen das Fahrzeug einer 27-Jährigen, die nicht mehr ausweichen konnte. Der Motorradfahrer sowie die Autofahrerin blieben unverletzt, so dass lediglich Sachschaden von etwa 20.000 Euro entstand. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Beamte der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth haben die Unfallermittlungen vor Ort aufgenommen. Während der polizeilichen Maßnahmen kam es auf der Staatsstraße zu Behinderungen.

 

Unbelehrbare mussten Musikboxen abgeben

BAYREUTH. In der Nacht zum Donnerstag hatten sich wiederum bis zu 500 junge Leute im Hofgarten versammelt, um dort das schöne Wetter zu genießen. Leider waren einige Personen darunter, die mit mitgebrachten Musikanlagen und durch lautstarkes Grölen die Nachtruhe der Anwohner störten. Zudem wurde eine große Menge Unrat in der Anlage verstreut.

Nachdem die Zustände nicht mehr im Bereich des Tolerierbaren lagen, musste der Hofgarten letztendlich aufgrund des Verhaltens dieser unvernünftigen Personen geräumt werden. Hierzu war die Unterstützung von Streifen aus dem angrenzenden Dienstbereichen notwendig. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bildete sich eine größere Gruppe, die lautstark gegen die Einsatzmaßnahmen skandierte, so dass es schließlich zwei Stunden dauerte, bis die Situation bereinigt war. Es wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen, zwei Musikanlagen mussten sichergestellt werden, weil diese immer wieder provozierend laut gestellt wurden. Anzeigen wegen Ruhestörung werden an die Stadt Bayreuth vorgelegt.

Die Polizei wird den Hofgarten insbesondere an den Wochenenden verstärkt bestreifen. Auch ein Sicherheitsdienst und die Sicherheitswacht sind in die Überwachung eingebunden.

 

Zeugen für Unfallflucht gesucht

BAYREUTH. Bereits am Dienstag wurde im Bereich der Spinnereistraße ein Pkw angefahren und beschädigt. Ein Verursacher hat sich bislang nicht gemeldet.

In der Zeit zwischen 10.45 Uhr und 18.10 Uhr hatte eine Frau aus dem Landkreis ihren schwarzen 3-er BMW im Bereich des Med-Centers geparkt. Als sie mit ihrem Fahrzeug wegfahren wollte, bemerkte sie einen frischen Unfallschaden an der hinteren rechten Türe. Der Sachschaden beträgt mindestens 500 Euro.

Sachdienliche Hinweise auf den möglichen Verursacher erbittet die PI Bayreuth-Stadt, welche die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort führt, unter Tel.: 0921/506-2130.

 

Zwei Drogenfahrten aufgedeckt

BAYREUTH. Zwei unter Drogeneinfluss stehende Autofahrer zogen Beamte der Operativen Ergänzungsdienste am Mittwochabend aus dem Verkehr. Beide Fahrzeugführer

Gegen 18 Uhr geriet zunächst ein 22-Jähriger im Stadtteil Roter Hügel in eine Verkehrskontrolle. Hierbei stellten die Beamten deutliche Anzeichen von Drogenkonsum fest. Ein Drogentest verlief positiv, so dass eine Blutentnahme notwendig war.

Um 19.15 Uhr war es ein 23-Jähriger, dessen Fahrtüchtigkeit im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft wurde. Auch bei ihm stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest, was ein durchgeführter Drogentest bestätigte. Eine Blutentnahme musste deshalb durchgeführt werden.

Beide Fahrzeugführer mussten ihr Auto stehen lassen und erwarten jetzt ein empfindliches Bußgeld, ein Fahrverbot und einen Eintrag im Fahreignungsregister.

 

E-Scooter und Pedelec manipuliert – Strafanzeigen folgen 

BAYREUTH. Mehrere Ermittlungsverfahren mussten Beamte der Operativen Ergänzungsdienste Bayreuth am Donnerstag bei Kontrollen von E-Scootern und einem Pedelecfahrer einleiten. Anlass dazu gaben fehlende Versicherungen und Manipulationen an der Gefährten.

Gegen 15 Uhr fiel am Hohenzollernring ein 46-Jähriger auf, der mit seinem E-Bike ohne Tretunterstützung auf deutlich über 25 km/h kam. Den für das Gefährt notwendigen Führerschein sowie eine Haftpflichtversicherung konnte er nicht vorweisen. Ihren neu erworbenen E-Scooter probierte gegen 17.30 Uhr eine 45-Jährige aus. Allerdings hat auch sie nicht die erforderliche Versicherung für das Gefährt abgeschlossen. Gegen 18.30 Uhr drängte sich ein 40-Jähriger für eine Kontrolle auf. Der Mann war mit einem E-Scooter unterwegs, der offensichtlich zu schnell lief. Wie sich bei der Überprüfung herausstellte war das Gerät manipuliert. Die Fahrer erwarten nun Straf- sowie Bußgeldverfahren.

In diesem Zusammenhang informiert die Polizei, dass die Nutzung von E-Sootern auf öffentlichem Verkehrsgrund nur mit dafür zugelassenen und versicherten Gefährten erlaubt ist. Manipulationen an E-Scootern sowie an Pedelecs haben in der Regel weitreichende Folgen. Neben der Versicherungspflicht und der Notwendigkeit einer Fahrerlaubnis sind auch zulassungsrechtliche Verstöße gegeben.