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Polizeibericht 04.02.2019

Winterdienst am Winterdienst gehindert

A9/Plech  Am Sonntagmittag befuhr ein 62-Jähriger aus dem Raum Nürnberg mit seinem Pkw die Autobahn von Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Berlin. Auf Höhe der Anschlussstelle Plech wollte er an einem Schneeräumfahrzeug der Autobahndirektion rechts vorbeifahren. Bei einsetzendem Schnee und schneebedeckter Fahrbahn geriet er neben dem Winterdienstfahrzeug ins Schleudern und stieß seitlich gegen das ausgefahrene Räumschild. Hierbei wurde das Winterdienstfahrzeug nicht unerheblich beschädigt, sodass ein weiterer Einsatz nicht mehr möglich war. Das Fahrzeug des Nürnbergers musste abgeschleppt werden. Aufgrund des Ausfalls kam es in der Folge zu erheblichen Behinderungen zwischen Plech und Bayreuth. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000,- Euro. Den Fahrer des Pkw erwartet nun ein Bußgeldverfahren, sowie einen Punkt in Flensburg.

Flucht nach Schneeunfall

A9/Haag Am Nachmittag den 03.02.2019 gegen 14.00 Uhr prallte ein rotes Fahrzeug bei Haag, wahrscheinlich auf Grund einer nicht angepassten Geschwindigkeit  auf schneeglatter Fahrbahn, nach links in die Schutzplanke. Der flüchtige Fahrer fuhr anschließend mit seinem erheblich beschädigten Pkw weiter in Richtung Berlin ohne sich um seine Pflichten zu kümmern. Bei dem Fahrzeug handelt es sich vermutlich um einen weinroten Alfa Romeo, welcher an der linken Fahrzeugseite erhebliche Beschädigungen aufweist.
Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth zu melden.

Sattelzüge bleiben im Schnee stecken

A9/Haag Gegen 16.00 Uhr meldete am Sonntag die Autobahnmeisterei Trockau zwei Sattelzüge, die auf Grund der schneebedeckten Fahrbahn den Spänfleckerberg nicht hinauf kamen und nun auf der rechten Fahrspur  stehen. Um die Autobahn für die gestrandeten Lkw zu räumen, wurde eine Streife der VPI Bayreuth an die Pannenstelle geschickt. Die Fahrbahn wurde für ca. 10 Minuten komplett gesperrt und nach einer schnellen Aktion der Räumfahrzeuge konnten die Lkw ihre Fahrt fortsetzen. Trotz  des nur kurzen Eingriffs in den Straßenverkehr entstand ein ca. 6 km langer Stau, der sich nur langsam wieder auflöste.

Auf schneebedeckter Fahrbahn zu schnell und gegen die Leitplanke

A9/Pegnitz Sonntagmittag, gegen 13.00 Uhr, verursachte ein 35-Jähriger Mann aus Stuttgart alleinbeteiligt einen Unfall. Er war trotz schneebedeckter Fahrbahn zu schnell unterwegs und geriet beim Wechseln der Fahrspuren ins Schlingern, wodurch er letztendlich gegen die rechte Schutzplanke stieß. Das Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, sodass er die Heimreise mit einem Leihwagen antreten musste. Zudem kommt auf den Fahrer eine Bußgeldanzeige in Höhe von 145 Euro zu. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000,- Euro

Auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern gekommen

A70/Neudrossenfeld  Am Sonntagnachmittag kam eine 41 jährige Schweinfurterin mit ihrem Fahrzeug auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Die Dame traf dabei die linke Schutzplanke und blieb rechts im Grünstreifen liegen. Sie verletzte sich bei dem Unfall leicht und musste in das Klinikum Kulmbach zur ärztlichen Behandlung. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

Verbotenes Pfefferspray aufgefunden

A9/Himmelkron  In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten die Polizisten der Bayreuther Verkehrspolizei den richtigen Riecher und kontrollierten einen 7er BMW an der Anschlussstelle Bad Berneck/ Himmelkron in Fahrtrichtung Berlin. Im Fahrzeug wurde in der Konsole zwischen den vorderen Sitzen ein verbotenes Pfefferspray aufgefunden. Der 37-jährige Pole muss sich demnächst wegen einem Vergehen nach dem Waffengesetz vor der Justiz verantworten.

red