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Polizeibericht 03.07.2019

Unfall mit Panzer auf der Autobahn

A9/Trockau. Bereits am Montagnachmittag, fuhr ein 20-jähriger Österreicher mit seinem VW/Transporter auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin. Im Baustellenbereich fuhr vor ihm ein Panzer. Dieser war auf einen Tieflader eines Schwertransporters geladen. Da jedoch der Panzer ein wenig breiter war als ein normales Fahrzeug, blieb der 20-jährige Österreicher beim Überholen mit seinem Fahrzeug an dem Panzer hängen und beschädigte sein Fahrzeug stark. Durch den Zusammenstoß fiel ein größeres Eisenteil auf die linke Fahrspur. Ein 61-jährigen aus Niedersachsen und eine 25-jährigen Dame aus Berlin, fuhren mit ihren Fahrzeugen über das auf der Fahrbahn liegende Eisen und beschädigten hierbei ihre Fahrzeuge. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 15.000 €. Der Panzer blieb unbeschädigt. Der Unfallverursacher, der 20-jährige Österreicher, muss nun mit einer Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige, wegen des Überholens bei unklarer Verkehrslage rechnen.

 

Eine Leichtverletzte nach Überholmanöver

A9/Haag. Ein junger Mann aus Mittelfranken wollte am Montagabend auf der A9 im Gemeindegebiet Haag mit seinem Pkw Toyota von der mittleren Fahrspur auf die linke Fahrspur wechseln, um einem Pkw BMW aus der Oberpfalz einen Überholvorgang zu ermöglichen. Hierbei übersah er einen auf der linken Fahrspur fahrenden Pkw Audi aus Unterfranken, der einen Zusammenstoß mit dem Toyota nur durch Ausweichen nach rechts verhindern konnte. Jedoch stieß er gegen den BMW auf der rechten Fahrspur. Durch den Aufprall wurde der BMW in den Grünstreifen geschleudert. Ein Insasse aus dem Fahrzeug musste sich wegen Schmerzen im Oberkörperbereich behandeln lassen. Gegen den Verursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

 

Übersehenes Pannenfahrzeug verursacht Auffahrunfall

A9/Trockau. Aufgrund eines auf dem rechten Fahrstreifen liegen gebliebenen Wohnwagens im Baustellenbereich bei Trockau mussten einige nachfolgende Fahrzeuge am Dienstagnachmittag bis zum Stillstand abbremsen. Ein 57-Jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth, welcher ebenfalls in Fahrtrichtung Berlin unterwegs war, erkannte die Situation zu spät und fuhr in das Heck eines der vor ihm befindlichen Fahrzeuge. Durch eine glückliche Fügung wurden zwei der Insassen des Mercedes Busses mit Berliner Zulassung lediglich leicht verletzt. Aufgrund des enormen Aufpralles wurde der Kleinbus noch auf zwei weitere Fahrzeuge geschoben. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von € 50.000,-. Der Stau in Fahrtrichtung Berlin erreichte zwischenzeitlich eine Länge von bis zu 15 km. Die beiden leicht Verletzten, ein 16-Jähriger Junge und eine 43-Jährige Frau kamen zur Überprüfung in ein umliegendes Krankenhaus. Gegen den Lkw-Fahrer wird nun aufgrund einer fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt.

 

Zeugen gesucht

A9/Pegnitz. Am 02.07.2019, gegen 10.23 Uhr verursachte ein unbekannter Lkw zwischen der Anschlussstelle Weidensees und Pegnitz in Fahrtrichtung Berlin einen Verkehrsunfall. Zunächst überholte ein Geldtransporter ein anderes Fahrzeug auf der linken Fahrspur. Der 31 jährige Fahrer des Geldtransporters scherte auf die mittlere Spur zurück und wurde dann von einem Mercedes mit Hamburger Kennzeichen überholt. Plötzlich scherte ein grauer Lkw vom rechten Fahrstreifen aus und wechselte ohne zu blinken die Fahrbahn. Der neben ihm fahrende Geldtransporter wich nach links aus und touchierte dabei den Mercedes. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß glücklicherweise niemand. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der VPI Bayreuth Tel.: 0921/506-2330 zu melden.

red