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Polizeibericht 03.03.2020

Auf Montage mit Marihuana

A9/Bayreuth. Bei einem 38-jährigen Mann aus Sachsen konnte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagmorgen zwei Aluplomben mit Marihuana auffinden. Der Lüftungsbauer wurde von den Beamten an der A 9 am Parkplatz Sophienberg in Richtung München kontrolliert. Er hatte die Drogen in seiner mitgeführten Reisetasche versteckt. Die geringe Menge Marihuana wurde sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetzt angezeigt.

Fahrer unter Drogeneinwirkung

A9/Marktschorgast. Bei einem 31-jährigen Fahrzeugführer stellte eine Zivilstreife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagvormittag drogentypische Auffälligkeiten fest. Die Beamten kontrollierten ihn an der Anschlussstelle Marktschorgast. Der Mann aus Baden-Württemberg war zuvor mit seinem Audi A6 auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs. Nachdem ein durchgeführter Drogentest den Verdacht bestätigte und ein positives Ergebnis für Kokain und Opiate zeigte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Auch wurde eine geringe Menge an Substitutionsmedikamenten im Fahrzeug aufgefunden. Die verschiedensten Tabletten unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz und sind verschreibungspflichtig. Einen Nachweis hierfür hatte der Mann jedoch nicht. Es erfolgte sodann die Sicherstellung. Der Mann wurde wegen der Drogenfahrt und des widerrechtlichen Besitzes der Medikamente angezeigt.

Haschisch sichergestellt

A9/Pegnitz. Eine Zivilstreife der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte am Montagmittag einen VW Golf mit Münchner Zulassung an der Rastanlage Pegnitz. Der Pkw befuhr zuvor die A 9 in Richtung Berlin. In der Hosentasche des 25-jährigen Beifahrers fanden die Beamten einen in Papier eingewickelten Brocken Haschisch. Die geringe Menge des Betäubungsmittels wurde noch vor Ort sichergestellt und der Mann wegen des Drogenbesitzes angezeigt.

Ohne Kennzeichen viel zu schnell

A9/Bayreuth. Einer Zivilstreife der Verkehrspolizei Bayreuth fiel am Montagnachmittag ein schwarzer SUV ohne vorderes Kennzeichen im Bereich Plech auf. Der BMW X4 fuhr mit Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h auf der A 9 in Richtung Berlin und missachtete hierbei mehrere Geschwindigkeitsbeschränkungen. Da die Zivilstreife nicht nachkam, wurde ein Videofahrzeug im weiteren Verlauf der Autobahn positioniert, um den Geländewagen einzufangen. Kurz vor dem Parkplatz Sophienberg wurde der BMW mit polnischer Zulassung aufgenommen. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h wurden mehrere Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. In der Spitze fuhr der BMW mit 206 km/h. An der Anschlussstelle Bayreuth-Nord wurde er letztlich von der Autobahn geleitet und einer Kontrolle unterzogen. Das fehlende Kennzeichen hatte der 36-jährige Fahrzeugführer im Fahrzeuginneren auf dem Boden liegen. Anhand der Beschaffenheit des Stoßfängers war ersichtlich, dass der Mann das Kennzeichen wohl bewusst noch nie an seinem Fahrzeug angebracht hatte. Zudem fanden die Beamten zwischen dem Fahrersitz und der Mittelkonsole zwei Macheten mit einer Klingenlänge von je 45 cm, sowie eine schwarze Sturmhaube. Der Mann gab zwar an, dass er in Polen eine Gärtnerei besitzt, jedoch hatte er keine plausible Erklärung, für was er die Sachen auf der Fahrt von Spanien nach Polen benötigt. Die Hieb- und Stoßwaffen wurden sodann sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs und einem Verstoß nach dem Waffengesetz eingeleitet. Für die Geschwindigkeitsüberschreitungen durfte er vor Ort 900,- Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Zudem erwartet ihn ein Fahrverbot von 2 Monaten.

red