Polizeibericht 02.09.2021

Mit fremden Fahrrad unterwegs

BAYREUTH. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellten Beamte der PI Bayreuth-Stadt am Mittwochnachmittag ein Fahrrad sicher. Offensichtlich war es gestohlen.

 

Kurz nach 16 Uhr wurde am Hohenzollernring ein 32-Jähriger angehalten, da er auf dem Fahrrad fahrend mit dem Handy telefonierte. Während der Kontrolle zeigte sich, dass der

Rahmen des Rades mitsamt der Rahmennummer überlackiert worden war. Zur Herkunft des Fahrrades erklärte der Mann, dass er es sich von einem 20-jährigen Bayreuther geliehen habe.

Da die Angaben insgesamt unglaubhaft erschienen und kein plausibler Herkunftsnachweis erbracht werden konnte, wurde das Fahrrad der Marke Cube, Typ Acid, Farbe blau-weiß,

sichergestellt. Ermittlungen wegen Verdachts des Diebstahls wurden eingeleitet. Mögliche Eigentümer des Fahrrades werden gebeten, sich bei der PI Bayreuth-Stadt unter

Tel.: 0921/506-2130 zu melden.

 

Unterschlagenes Fahrzeug sichergestellt 

A9/BAYREUTH. Einen unterschlagenen VW Crafter stellten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth am Mittwochmorgen auf der Autobahn A9 bei Bayreuth sicher.

Die Fahnder wurden gegen 8.00 Uhr auf das Fahrzeug aufmerksam, als dieses auf der A9 in Richtung Berlin fuhr. Ein Abgleich mit dem Fahndungsbestand ergab, dass der Kleintransporter zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Fahrer und tatverdächtige hatte zunächst eine Anzahlung von 3.000 Euro bei einem Autohändler in Mittelfranken geleistet. Fortan zahlte er jedoch die vereinbarten Raten von 500 Euro pro Monat nicht mehr. Der Händler hatte daher Anzeige bei der Polizei erstattet, welche zur Ausschreibung des Fahrzeugs führte.

Die Verkehrspolizisten stellten deshalb das Auto sicher und vernahmen den 38-jährigen Mann. Im Anschluss wurde er entlassen. Dem Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Unterschlagung.

Mit 40-Tonner zu schnell

A9/Berg.- Dass es ein 30-jähriger Berufskraftfahrer mit der Einhaltung der Tempolimits nicht so genau nimmt, haben Beamte der Hofer Verkehrspolizei bei einer Kontrolle am 01.09.2021 festgestellt.

Aufgefallen war der Sattelzug des Mannes aus Weißrussland, als er um 22.25 Uhr den sogenannten „Saaleabstieg“, einen kurvigen, abschüssigen Streckenabschnitt der A9 vor der Landesgrenze zu Thüringen, mit offensichtlich erheblich mehr als den für ihn erlaubten 60 km/h hinunter fuhr.

Bei der Überprüfung des digitalen Fahrtenschreibers stellten die Beamten eine Geschwindigkeit von knapp 100 km/h und somit eine Überschreitung von fast 40 km/h fest.

Auch sonst war die Geschwindigkeit zu beanstanden. Denn der 30-Jährige brachte es mehrfach auf 105 km/h bei 80 km/h, in einem Fall auf 113 km/h.

Zusammenfassend nahmen die Beamten eine Bußgeldanzeige gegen den Temposünder auf und ordneten die Einzahlung einer Sicherheitsleistung an.

 

Zu schnell auf der B289

B 289/ Schwarzenbach/Saale.-  Die Verkehrspolizeiinspektion Hof baute am 01.09.2021 in den Nachmittagsstunden die Geräte auf der B289 zwischen Rehau und Münchberg für eine Geschwindigkeitsmessung auf.

Während der fünf stündigen Aktion in einem auf 100 km/h begrenzten Abschnitt wurden 2461 Fahrzeuge gemessen. Der weitaus größte Anteil davon, nämlich mehr als 99 Prozent, hielt sich an das Tempolimit. Bei 21 Fahrern blitzte es hingegen. 16 davon werden mit einem „Blauen Auge“ davon kommen und müssen nur eine Verwarnung bezahlen.

In fünf Fällen werden jedoch Bußgeldanzeigen fällig. So auch bei einem 40-jährigen, der mit seinem Ford mit  Hofer Zulassung die Strahlen mit 143 km/h durchfuhr.

 

Mit Droge aber ohne Führerschein

A9/Leupoldsgrün.- Nur ein Foto seines Führerscheins konnte ein 30-jähriger Mann aus Polen bei einer Kontrolle am 01.09.2021 vorzeigen.

Der VW des Mannes wurde von einer Streife um 15.30 Uhr im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung  auf dem Gelände des Autobahnparkplatzes „Lipperts“ der A9 gestoppt. Die Beamten befragten den 30-Jährigen nach dem Führerschein und es bedurfte einiger Nachfragen bis der Mann einräumte, dass ihm sein Führerschein von den polnischen Behörden wegen Drogenkonsums entzogen wurde.

Grund genug für die Beamten das Fahrzeug genauer in Augenschein zu nehmen. Schließlich stießen sie auf eine größere Druckverschlusstüte mit verdächtigem Inhalt.

Dieser stellte sich schließlich als fast sechs Gramm einer synthetischen Droge heraus.

Die Beamten beschlagnahmten die Droge und verboten den Führerscheinlosen die Weiterfahrt. Mehrere Strafanzeigen kommen nun auf den Mann aus Polen zu.

 

Schild entwendet

STADTSTEINACH, LKR. KULMBACH: Der zuständige Jagdpächter vermisst seit vergangenen Dienstag ein Warnschild auf Wildwechsel.

In den vergangenen zwei Tagen entwendete ein bisher unbekannter Täter auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Stadtsteinach und Gumpersdorf das Schild. Das auffällig gelbe Hinweisschild hat eine Größe von 80 x 120cm und trägt die Aufschrift „Rehe“. Es ist sehr massiv und war im Boden verankert. Der Entwendungsschadenbeläuft sich auf etwa 250 Euro.

Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei in Stadtsteinach unter der Telefonnummer 09225/963000 entgegen.

 

E-Scooter aus dem Verkehr gezogen

STADTSTEINACH, LKR. KULMBACH: Beamte der Stadtsteinacher Polizei zogen am Mittwochmorgen einen sogenannten E-Scooter in der Kronacher Straße aus dem Verkehr.

Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle fiel den Beamten ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Kulmbach auf, der mit dem Gefährt unterwegs war. Der Mann benutzte das versicherungs- und zulassungspflichtige Fahrzeug ohne den erforderlichen Versicherungsschutz. Für E-Scooter gelten bei der Benutzung im Straßenverkehr folgenden Regeln:

 

  • E-Scooter sind Kraftfahrzeuge
  • Es gelten dieselben Alkoholgrenzen, wie bei Autofahrern
  • Die Fahrzeuge dürfen höchsten 20 km/h fahren
  • Das Mindestalter für den Fahrer oder Fahrerin ist 14 Jahre.
  • E-Scooter dürfen nicht auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen benutzt werden
  • Vorhandenen Radwege müssen benutzt werden
  • Das Fahrzeug muss bei der Benutzung im Straßenverkehr versichert sein (Versicherungskennzeichen)
  • Das Tragen eines Helms wird empfohlen
  • Es dürfen keine weiteren Personen mitgenommen werden.
  • Die Fahrzeuge müssen mit Klingel, Beleuchtung und funktionstüchtigen Bremsen ausgestattet sein

 

Der 41-Jährige wird jetzt von den Ordnungshütern wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz und Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung angezeigt.

 

Polizei sucht Geschädigte

 

MARKTLEUGAST, LKR. KULMBACH: Ein 22-jähriger Pole lieferte am Mittwochabend mit seinem Roller einer Streife der Polizei Stadtsteinach eine wilde Verfolgungsfahrt durch den Ort.

Die Beamten führten kurz nach 20.00 Uhr eine Kontrolle in der Karl-Pezold-Straße durch. Als der Rollerfahrer die Beamten erkannte umfuhr er kurzerhand die Kontrollstelle und entfernte sich Richtung Ortsmitte. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Mannes auf. Bei der Fahrt über die Marktstraße in die Webergasse missachtete der Zweiradfahrer mehrere Haltverbote und überfuhr „Rechts-vor-Links“-Einmündungen mit hoher Geschwindigkeit.

In der Webergasse versuchte der Mann zwischen zwei stehenden Fahrzeugen hindurchschlängeln. Dabei kollidierte er mit dem Nissan einer 38-jährigen aus dem Landkreis. Es gelang ihm aber dadurch, die Streife abzuhängen und zu flüchten. Obwohl am Roller des Flüchtigen keine Kennzeichen angebracht waren, gelang es den Beamten der Stadtsteinacher Polizei noch am gleichen Abend die Identität des Fahrers zu ermitteln. Er selber konnte aber in der Nacht nicht mehr aufgefunden werden. Der Grund für die Flucht dürften das „frisierte“ Zweirad und der fehlende Führerschein des 22-Jährigen sein.

Im Rahmen der Ermittlungen, unter anderem wegen eines verboten Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und sonstiger Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung, suchen die Stadtsteinacher Polizisten nach Zeugen, die bei der Verfolgungsfahrt von den Rollerfahrer gefährdet worden sind.

Hinweise nimmt die Polizei in Stadtsteinach unter der Telefonnummer 09225/963000 rund um die Uhr entgegen.

 

Vorfahrtsverstoß führt zu Verkehrsunfall

Selb – Am gestrigen Mittwoch kam es gegen 10:20 Uhr in Selb an der Kreuzung Lessingstraße/Friedrich-Ebert-Straße zu einem Verkehrsunfall mit geschätzten 10.000 Euro Sachschaden. Hierbei übersah eine 59-Jährige Marktredwitzerin, welche die Lessingstraße befuhr, mit ihrem Audi das „Vorfahrt gewähren“ Verkehrszeichen an der Kreuzung zur Friedrich-Ebert-Straße und überfuhr diese ohne anzuhalten. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem VW eines 32-Jährigen Selbers, welcher die Friedrich-Ebert-Straße befuhr. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, glücklicherweise wurde durch den Unfall niemand verletzt.

 

Vorfahrtsverstoß führt zu Verkehrsunfall

Selb – Am gestrigen Mittwoch kam es gegen 10:20 Uhr in Selb an der Kreuzung Lessingstraße/Friedrich-Ebert-Straße zu einem Verkehrsunfall mit geschätzten 10.000 Euro Sachschaden. Hierbei übersah eine 59-Jährige Marktredwitzerin, welche die Lessingstraße befuhr, mit ihrem Audi das „Vorfahrt gewähren“ Verkehrszeichen an der Kreuzung zur Friedrich-Ebert-Straße und überfuhr diese ohne anzuhalten. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem VW eines 32-Jährigen Selbers, welcher die Friedrich-Ebert-Straße befuhr. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, glücklicherweise wurde durch den Unfall niemand verletzt.

red