Polizeibericht 01.04.2021

Unter Drogeneinfluss im Pkw

A9 / Weidensees. Am Mittwochnachmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth drei junge Fahrzeuginsassen an der Anschlussstelle Weidensees bei Pegnitz, welche auf der A9 in nördliche Richtung unterwegs waren. Beim 19-jährigen Fahrzeugführer aus Polen wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt. Dieser verlief positiv auf THC. Er räumte auch ein, kürzlich mit seinen beiden Beifahrern Marihuana konsumiert zu haben. Außerdem wurden im Fahrzeug mehrere Utensilien zum Marihuana-Konsum aufgefunden. Der junge Pole wurde anschließend zur Blutentnahme ins nächstgelegene Krankenhaus verbracht. Das Blut wird anschließend auf den tatsächlichen THC-Gehalt untersucht. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren bzgl. des Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.

 

Sekundenschlaf endet mit Pkw-Vollbrand

A9/Bad Berneck. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignete sich auf der BAB 9 in Fahrtrichtung Berlin ein Auffahrunfall. Ein 62-jähriger Fahrzeugführer aus dem Raum Nürnberg fuhr mit seinem Pkw auf das Heck eines vorrausfahrenden Lkw auf. Der Pkw geriet daraufhin in Brand und stand bis zum Eintreffen der umliegenden Feuerwehren im Vollbrand. Der 62-jährige Fahrzeugführer konnte glücklicherweise sein Fahrzeug vor Beginn des Brandes verlassen und blieb unverletzt. Als Grund für das Auffahren gab der Herr an, dass er während der Fahrt eingeschlafen ist. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn in Fahrtrichtung Berlin teilweise vollgesperrt. Gegen den Herren wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10.000EUR.

 

Betrügerische Spendensammler unterwegs

Münchberg/Helmbrechts. Am Dienstag, den 30.03.21 wurden nach Mitteilung eines besorgten Bürgers, der vermeintliche Bettler festgestellt hatte, durch Beamte des Einsatzzuges Hof zwei verdächtige männliche Personen kontrolliert. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass die Personen eine Spendenliste des „Landesverbandes für behinderte und taubstumme Kinder“ mit sich führten. Nach Recherchen wurde festgestellt, dass es sich bei dieser Spendenliste um eine Fälschung handelt und die kontrollierten Personen offensichtlich in betrügerischer Absicht für die eigene Tasche sammelten. Gegen die beiden Personen, die bereits in der Vergangenheit in ähnlicher Art und Weise aufgetreten sind, wird ein Ermittlungsverfahren wegen Betrug eingeleitet. Mögliche „Spender“ werden gebeten, sich an die Polizei (Operative Ergänzungsdienste) Hof, 09281/704-603 zu wenden.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor freiwilligen Spenden an dubios erscheinende Spendensammler.

 

 

 

Unfallzeugin gesucht

Münchberg – Bereits am vergangenen Dienstag, gegen 15:30 Uhr, kam es in der Karlstraße zu einem Verkehrsunfall mit einer Radfahrerin. Eine 35-jährige Frau fuhr gerade mit ihrem E-Bike in Richtung Kirchenlamitzer Straße. Als sie an einem geparkten Jeep vorbei fuhr, öffnete unvermittelt die Insassin die Fahrertüre, woraufhin die E-Bike-Fahrerin ausweichen musste und zu Fall kam. Hierbei zog sie sich mehrere Schürfwunden und Prellungen zu. Sachschaden entstand in Höhe von rund 250 Euro. Während die Frau aus dem Jeep ausstieg und sich von der Unfallstelle entfernte, kam eine unbekannte Frau zur Unfallstelle und half der noch unter Schock stehenden E-Bike-Fahrerin. Die unbekannte Helferin wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Münchberg zu melden und sich als Unfallzeugin zur Verfügung zu stellen.

 

 

Überholt bei Gegenverkehr

Weißdorf – Am Mittwoch, gegen 13:50 Uhr, fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem Audi die Bundesstraße 289 von Münchberg kommend in Richtung Schwarzenbach/Saale. Kurz vor Wulmersreuth, setzte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer im Gegenverkehr zum Überholvorgang eines vor ihm fahrend LKW an. Da sich die Audi-Fahrerin zu diesem Zeitpunkt bereits auf Höhe des Führerhauses des LKW befand, musste sie nach rechts ins Bankett ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Anschließend kam sie quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Die junge Frau blieb unverletzt, Sachschaden entstand keiner. Der Überholende setzte seine Fahrt unerkannt fort. Bei seinem Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen älteren, schwarzen Volvo. Die Polizei Münchberg ermittelt nun gegen den Fahrer des Volvo wegen Straßenverkehrsgefährdung. Wer Hinweise auf den unbekannten Fahrer geben kann, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Münchberg zu wenden.

 

Zeugen für Auseinandersetzung gesucht

BAYREUTH. Nach einer Streitigkeit im Verkehr trat ein Mann den Spiegel eines Pkw ab. Es entstand ein Schaden von ca. 150 Euro.

Am Mittwochnachmittag kam es gegen 17.20 Uhr zwischen einem 30-jährigen Radfahrer und einem 19-jährigen Pkw-Fahrer im Einmündungsbereich Bernecker Straße/ Warmensteinacher Straße zu einer unfriedlichen Begegnung. Der Pkw-Fahrer fuhr mit seinem grauen BMW die Bernecker Str. in Richtung Warmensteinacher Straße und der Radfahrer querte zeitgleich die Straße in Höhe der Bahngleise. Nachdem sich die beiden Verkehrsteilnehmer wegen eines angeblichen Fahrfehlers des jeweils anderen zunächst verbal stritten, soll der Radfahrer dem Pkw-Fahrer zunächst den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt und anschließend den linken Außenspiegel des Pkw abgetreten haben.

Ermittlungen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung wurden eingeleitet. Zur Klärung der näheren Umstände sucht die PI Bayreuth-Stadt Zeugen, welche Angaben zu der Auseinandersetzung machen können. Diese werden gebeten, sich unter Tel.: 0921/506-2130 zu melden.

 

Diebstahl mit Waffen

BAYREUTH. Diebesgut im Wert von über 100 Euro eignete sich am Mittwochabend ein Mann in einem Supermarkt im Industriegebiet an.  Dabei führte er griffbereit ein Einhandmesser mit sich.

Gegen 19.30 Uhr meldete der Kaufhausdetektiv den Diebstahl von Elektroartikeln und Spirituosen, welche ein 44-Jähriger nicht an der Kasse bezahlt hatte. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes vor Ort fanden die Beamten der PI Bayreuth-Stadt ein griffbereit in der Hosentasche steckendes Einhandmesser. Dieser Umstand qualifiziert den Ladendiebstahl zum Diebstahl mit Waffen. Zudem ist das Führen von sogenannten Einhandmessern verboten.

Folglich wird gegen den Mann wegen Diebstahls mit Waffen und wegen Verstoßes nach dem Waffengesetz ermittelt. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, jedoch über eine größere Menge Bargeld verfügte wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung im unteren vierstelligen Bereich festgesetzt. Das Messer wurde sichergestellt.

red