© dpa

Polizei sprengt Drogen-Versandhandel

Der Berliner Polizei ist jetzt ein Schlag gegen eine Gruppe mutmaßlicher Rauschgifthändler gelungen. Sie sollen ihre Geschäfte teilweise auch in Oberfranken – im Raum Lichtenfels – abgewickelt haben. Es soll eine Art Familienunternehmen gewesen sein. Betrieben von den Eltern, beide 63 Jahre alt, dem Sohn und einem Freund, beide Anfang dreißig. Sie sollen laut Polizei seit Mai letzten Jahres einen regen Marihuana-Versandhandel betrieben haben – per Post. In einem Verteilzentrum sind den Mitarbeitern dann aber mehrere dieser Sendungen aufgefallen. Später sollen die Ermittler über 1.200 Briefe mit Marihuana bschlagnahmt haben. Dabei seien rund 18 Kilo davon zusammengekommen. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Berlin und im Landkreis Lichtenfels hat die Polizei jetzt den Angaben zufolge knapp 40 Kilogramm Marihuana und Haschisch und über 1.000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt. Dazu mehrere Cannabis-Aufzuchtanlagen, Waffen und Munition, eine größere Menge Bargeld und ein Motorrad. Die Tatverdächtigen sitzen inzwischen in U-Haft.

mso