Obstblüte: ein neuer Fruchtsaftjahrgang wächst heran

Mit dem Frühling kommt auch die Obstblüte! Das sieht erstmal sehr schön aus an den Bäumen – das schmeckt aber vor allem auch sehr gut, wenn die Blüten zur Frucht werden und wir dann bald köstlichen Saft daraus trinken. Aber ist Saft eigentlich gleich Saft?

Die größten Saft-Mythen

Rund ums Thema Fruchtsaft halten sich einige hartnäckige Mythen. Klaus Heitlinger vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie klärt auf:

Mythos 1: Fruchtsaft wird Zucker zugesetzt

„Fruchtsaft besteht immer nur aus dem Saft der gepressten Früchte! Es ist kein Zuckerzusatz erlaubt, das ist bereits seit 2011 verboten EU-weit, das regelt in Deutschland die EU-Fruchtsaftverordnung. In Fruchtsaft ist also immer nur fruchteigener Zucker drin.“

Mythos 2: Fruchtgehalte von Fruchtsäften unterscheiden sich

„Sobald ‚Fruchtsaft‘ auf der Verpackung steht, ist immer 100 Prozent Fruchtsaft enthalten. Eine zweite Kategorie ist der Nektar: Hier ist die Zugabe von Wasser und Zucker erlaubt. Das hängt mit den Früchten zusammen, da die sonst zu sauer wären oder zu dickflüssig.“

Mythos 3: Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat ist kein richtiger Saft 

„Ein Fruchtsaft ist immer ein Fruchtsaft! Die Herstellung von Konzentrat hat ganz andere, praktische Hintergründe. Es werden Lager- und Transportkosten minimiert. Das ist nicht nur unter dem Aspekt Nachhaltigkeit sinnvoll, denn schlechte Erntejahre können so auch leichter ausgeglichen werden. Zur Qualität kann man sagen, die ist mit der eines direkt gepressten Saftes absolut vergleichbar.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V.

Weiterführende Informationen

zu der im Rahmen von der EU geförderten Kampagne „Vielfalt aus Europa – Natürlich mit Saft“ finden Sie unter http://www.natuerlich-mit-saft.eu