Oberfränkisches Handwerk: Blick in die Zukunft weniger optimistisch

Die Auftragsbücher vieler Gewerke seien zwar noch voll, allerdings würden die Auftragsbestände rapide abschmelzen. So beschreibt Matthias Graßmann, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, die aktuelle Situation im Handwerk. Mehr als jeder dritte Betrieb meldet rückläufige Auftragseingänge.

Während sich das Kfz-Handwerk wieder erhole, würde sich die Lage bei Metzgern, Bäckern und Brauern deutlich verschlechtern. Im Nahrungsmittelhandwerk schlagen die hohen Energiekosten besonders schwer zu Buche. In diesem Bereich bräuchte es daher schnelle Entscheidungen und Hilfen, so der HWK-Präsident.

Den größten Rückgang bei eingehenden Aufträgen gibt es in der Region Bayreuth/Kulmbach. Es gibt aber auch gute Nachrichten aus Oberfranken: Der Raum Hof/Wunsiedel sticht bei der Mitarbeiterentwicklung positiv hervor. 18 Prozent der Betriebe hier konnten ihre Mitarbeiterzahl erhöhen. Der Anteil ist damit fast doppelt so hoch wie im Rest Oberfrankens.

red