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OB Ebersberger will aufgrund von Corona höhere Steuern in Bayreuth nicht ausschliessen

Die Bayreuther müssen damit rechnen, dass in den nächsten Jahren höhere städtische Steuern auf sie zukommen. Im Rathaus sagte Oberbürgermeister Thomas Ebersberger heute bei seiner Jahrespressekonferenz, er möchte die Abgaben zwar so niedrig wie möglich halten – die Verwaltung könnte jedoch aufgrund der Corona-Krise gezwungen sein, gewisse Steuern anzupassen. Die coronabedingten Ausfälle in der Stadtkasse seien zudem so hoch, dass das Rathaus für die notwendigen Baumassnahmen in naher Zukunft neue Kredite in Anspruche nehmen muss. Ebersberger im Mainwelle-Interview:

„Dieses Jahr – davon gehe ich aus – kommen wir noch vernünftig über die Runden. Es wird nicht leicht, aber wir werden es schaffen – auch aufgrund der hohen Rücklagen, die wir noch haben. Aber wenn die Rücklagen erst mal aufgezehrt sind und die großen Baumaßnahmen kommen, die notwenig sind, dann wird es sicherlich schwierig werden und es wird auf jeden Fall auch erhebliche Neuverschuldungen geben müssen.“

Bei den kommenden Haushaltsberatungen im Rathaus will Ebersberger zusammen mit dem Stadtrat eine Aufstellung machen, was in Bayreuth unbedingt angepackt werden muss und was man möglicherweise aufschieben kann.

hm