Der Eingangsbereich eines McFit-Fitnessstudios., © Christoph Reichwein/dpa/Symbolbild

Nach Tod von McFit-Gründer: Unternehmen will weitermachen

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz des McFit-Gründers Rainer Schaller will die von ihm gegründete RSG Group GmbH weitermachen. «Die RSG Group ist nach wie vor handlungsfähig», teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit Sitz in Berlin und Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) am Dienstag auf Anfrage mit. «Unser Unternehmen verfügt über vier Prokuristen, die im Namen der RSG Group die Geschäfte weiterführen können.»

Nach Schallers Tod trete nun die Erbfolge in Kraft. Wer künftig die Geschäftsführung übernehme, würden die neuen Gesellschafter zeitnah bestimmen, teilte die Sprecherin weiter mit. Über die Pläne des Unternehmens, trotz Rainer Schallers Tod weiterzumachen, hatte zunächst der «Fränkische Tag» berichtet.

Zu der von Rainer Schaller gegründeten RSG Group gehört unter anderem die bekannte Fitnessstudio-Kette McFit. Schallers Privatflugzeug war am 21. Oktober aus bislang ungeklärten Gründen nahe der Karibikküste von Costa Rica ins Meer gestürzt. An Bord der Maschine waren Schaller selbst, seine Partnerin, die beiden Kinder, ein weiterer Deutscher und der Schweizer Pilot. Die Behörden fanden an der Absturzstelle zwei Leichen. Elf Tage nach dem Absturz beendeten sie die Suchaktion endgültig. Anfang November gab die RSG Group Rainer Schallers Tod offiziell bekannt.

Der Unternehmer stammte aus Schlüsselfeld. Er wurde 1969 in Bamberg geboren und eröffnete 1997 sein erstes Fitnessstudio in Würzburg. Er setzte auf das Discountprinzip im Fitnessbereich und schaffte mit McFit eine riesige Studiokette. Zur RSG Group gehören auch Fitnessmarken wie John Reed, Gold’s Gym und Cyberobics.