Mordprozess Sophia L.: Angeklagter bestreitet Mordvorsatz

Am Landgericht Bayreuth hat am Morgen (23.07) der Prozess gegen den mutmasslichen Mörder der 28- jährigen Anhalterin Sophia begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem angeklagten marokkanischen Berufskraftfahrer vor, die Studentin in seinem Lkw zuerst sexuell missbraucht, dann gefesselt und später mit einer Eisenstange durch Schläge auf den Kopf getötet zu haben. Als Tatorte kommen der A9- Rastplatz Sperbes oder ein Firmengelände in Lauf in Frage.

Der Angeklagte bestritt zum Prozessauftakt eine Mordabsicht. Über seinen Verteidiger liess der Marokkaner erklären, die Anhalterin habe die Fahrerkabine seines Lasters durchwühlt, um Haschisch zu finden. Als er bemerkt habe, möglicherweise bestohlen zu werden, sei er so in Wut geraten, dass er mit einer Ratsche zugeschlagen habe. Eine Tötungsabsicht bzw. einen sexuellen Hintergrund für die Tat weist der Angeklagte von sich.

 

hm