Mordfall Peggy: Staatsanwaltschaft legt Beschwerde ein

Manuel S. – der Tatverdächtige im Mordfall Peggy – ist seit Heiligabend wieder frei. Dagegen will die Staatsanwaltschaft Bayreuth jetzt eine Beschwerde einlegen. Das hat ein Sprecher auf Nachfrage bestätigt. Der genaue Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.

Das Amtsgericht Bayreuth hatte die Haftbeschwerde des Anwalts von Manuel S. angenommen und damit den dringenden Tatverdacht gegen ihn verneint. Manuel S. hatte zuvor sein Teilgeständnis vom September widerrufen. Damals hatte er noch behauptet, die kleine Peggy im Mai 2001 nicht getötet, ihr Leiche aber von einer anderen Person entgegengenommen und in den Wald bei Rodacherbrunn in Thüringen verschafft zu haben. Die Ermittler hätten den 41-Jährigen im Verhör unter Druck gesetzt und ihn zehn Stunden ohne Anwalt befragt, so die Begründung für den Widerruf. Damit sei das Teilgeständnis nicht mehr verwendbar, urteilte das Amtsgericht.

red