Messerattacke am Unteren Tor: Staatsanwaltschaft fordert hohe Haftstrafe für den Angeklagten

Vor dem Landgericht in Bayreuth geht der Prozess um eine Messerstecherei im April 2019 in die Zielgerade. Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben ihre Plädoyers gehalten. Wie der Kurier berichtet, hält Oberstaatsanwältin Staade am Vorwurf des versuchten Totschlags fest. Sie fordert für den Angeklagten eine Haftstrafe von achteinhalb Jahren. Seine beiden Verteidiger plädierten unterdessen für einen Freispruch wegen Notwehr beziehungsweise für eine Verurteilung nur wegen gefährlicher Körperverletzung mit einem Strafmaß von dreieinhalb Jahren. Der 27-jährige Angeklagte soll, wie schon berichtet, im Umfeld einer Diskothek am Unteren Tor in Bayreuth einem 24-jährigen Mann im Streit ein Messer in den Kopf gerammt haben. Der Geschädigte hatte den Angriff nur knapp überlebt. Heute (18.3.) soll es ein Urteil geben.

mso