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Mehrere Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz und ein sexueller Übergriff auf Mitarbeiterin des Rettungsdienstes

Die Polizei hat in Bayreuth am Wochenende zu mehreren Partys ausrücken müssen, um sie aufzulösen. In einem Fall bekommt es einer der Feiernden sogar mit einer Anzeige wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Rettungssanitäterin zu tun. Der Mann hatte bei einer Feier am 1. Mai zu viel getrunken und das Bewusstsein verloren. Nachdem die beiden Mitfeiernden zunächst davon ausgegangen sind, er sei tot, hatten sie versucht, den 53-Jährigen zu reanimieren und einen Notruf abgesetzt. Als die Rettungskräfte in der Wohnung eingetroffen waren, ist der Mann wieder zu sich gekommen und soll sich auf unangenehme Weise an eine Sanitäterin herangemacht haben. Alle drei Männer müssen sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetzt verantworten, weil sie sich nicht an die Kontaktbeschränlungen gehalten haben.

Genauso eine Gruppe von Leuten, die sich am Samstag (1. Mai) im westlichen Bayreuther Landkreis zu einer Feier getroffen hatten. Den Angaben zufolge sollen insgesamt 30 Personen gemeinsam in einer Hütte gefeiert haben.

mso