© dpa/Informationszentrale Deutsches Mineralwasser | Christoph Assmann

Kohlensäuremangel durch Energiekrise – auch oberfränkische Wasserhersteller betroffen

Verbraucher spüren immer deutlicher die aktuelle Energiekrise. Jetzt gibt es deshalb weniger Mineralwasser – die Regale leeren sich. Ein Grund: mittelständische Hersteller von Qualitätsmineralwasser wie die Kreuzbergquelle in Willersdorf im Landkreis Forchheim leiden unter den Lieferengpässen der dringend benötigten Kohlensäure, so Firmenchef Jürgen Ackermann. Die Produktion von Kohlensäure in Deutschland ist aufgrund der hohen Energiepreise runtergefahren worden.

„Nun hilft uns Österreich aus. Leider ist nicht genug für alle da. Die Kohlensäure wird auch noch in anderen wichtigen Bereichen dringend gebraucht. Zum Beispiel, immer da, wo man mit Wasser nicht löschen kann, bei den Gewächshäusern, bei der Fleisch Haltbarmachung und vieles mehr.“

Jetzt hofft Jürgen Ackermann, dass sich die Situation bald ändert und die Politik einlenkt. Dazu haben sich vergangene Woche auch die Verbände der deutschen Getränkewirtschaft geäußert. Sie fordern vom Bund eine bezahlbare und sichere Versorgung mit Gas und Strom, eine sichere Versorgung mit Kohlendioxid und verlässliche Logistik sowie sichere Lieferketten.

red