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Klinikum überlegt Schließung von bis zu drei OP-Sälen

Aufgrund der vierten Coronawelle hat sich am Klinikum Bayreuth die Versorgungssituation verschärft. Die Geschäftsleitung plant deshalb eine Umstrukturierung. Es könnten bis zu drei Operationssäle geschlossen werden, um Personal für die Versorgung von Patienten auf Station 28, der Covid-Station, abzuziehen.

Noch sind die Planungen nicht abgeschlossen am Klinikum, aber es dürfte wohl kein Weg daran vorbeiführen, OP-Säle dicht zu machen. Das bedeutet für so manche Patienten, die jetzt nicht an Corona erkrankt sind, dass ihre Operationen verschoben werden müssen. Im Klinikum soll auch die Zahl der Intensivplätze erhöht werden. Am Dienstag (23.11.) hatte es zu diesen Maßnahmen eine Sondersitzung des ärztlichen Direktoriums gegeben. Vor dem Stadtrat hatte Geschäftsführer Alexander Mohr gestern erklärt, auch am Krankenhaus sei man von der vierten Welle überrollt worden.

hm