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Klinikum-Studie zu Corona in Bayreuth

Viele haben noch die Corona-Bilder aus Italien oder den USA im Kopf. In Deutschland haben wir diese Szenarien nicht so erlebt. Die Pandemie habe Ärzten und Pflegepersonal Enormes abverlangt, aber zum Glück nicht die Entscheidung genommen, wem geholfen werden kann“, sagt Jörg Reutershan, Chefarzt der Intensivmedizin am Klinikum Bayreuth. Eine aktuelle Studie bestätigt seine Aussage auch.

Die Studie beschäftigt sich mit den Überlebensraten bei COVID-19-Patienten in deutschen Krankenhäusern. Dabei wurden Patientendaten von 10.000 stationären Patienten aus 920 Krankenhäusern ausgewertet. Im Klinikum Bayreuth wurden knapp 40 der insgesamt mehr als 150 stationären COVID-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Die meisten mussten aufgrund des schweren Krankheitsverlaufs teils über viele Tage und Wochen beatmet werden. Neun der Intensivpatienten sind an Corona gestorben. Nach den Erkenntnissen der Studie damit relativ gesehen deutlich weniger als im Rest von Deutschland.

tb