© VPI Bayreuth

Kleiderbügel kommen Transportunternehmen teuer zu stehen

Der Transport von Kleiderbügeln von Polen nach Spanien kommt das zuständige Unternehmen jetzt teuer zu stehen. Die Bayreuther Verkehrspolizei hat den Laster auf Höhe des Sophienberg-Parkplatzes an der A9 aus dem Verkehr gezogen. Die Polizisten haben bei einer Kontrolle bemerkt, dass der Sattelauflieger des Lasters viel zu hoch war. In Deutschland gilt eine Maximalhöhe von vier Metern. Wird die nicht eingehalten, kann es zum Beispiel unter Brücken problematisch werden. Es kann auch eine Sondergenehmigung eingeholt werden. Die soll es in diesem Fall aber nicht gegeben haben. Der Auflieger musste also erst einmal stehen bleiben, ein anderer LKW herangeschafft und die Kleiderbügelkisten mit einem Kran aufwendig umgeladen werden. Der Brummifahrer hat sich dafür ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg eingefangen. Für das spanische Unternehmen wird es allerdings weit teurer. Die Rede ist von einer Vermögensabschöpfung in Höhe von 7.000 Euro. Darüber hinaus muss es für die Kosten der Sperrung, der Kräne und des Abtransports des Aufliegers aufkommen.

mso