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Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Internets schützen

Wie lernen Kinder und Jugendliche sich vor den negativen Dingen im Internet, wie zum Beispiel Cyber-Mobbing, zu schützen? Mit dieser Frage setzen sich auch Schulen auseinander. An mehreren Schulen in Oberfranken gibt es sogenannte Medienscouts. Das sind engagierte Schüler, die der OpferHilfe Oberfranken e.V. im Bereich Medienerziehung ausbildet. Anschließend geben die Medienscouts ihr Wissen an andere Schüler weiter. Sie leisten Präventionsarbeit, geben Hilfestellungen und helfen auch Schülern negative Internet-Erfahrungen zu verarbeiten. Markus Bauer ist Lehrer am Richard-Wagner-Gymnasium und ist der Meinung, dass es an jeder Schule Medienscouts geben soll.

„Die Kinder haben ihre Tablets und Handys immer dabei. Sie nutzen es tagtäglich viele Stunden. Zum Spielen, Kommunizieren und auch für die Schule. Und da braucht man ein bisschen Hilfestellung. Von allein kann das niemand richtig. Und wenn sich das die Kinder gegenseitig vermitteln auch durch Erfahrungen, dann ist das der richtige Weg, denn so kommt es richtig an.“

Ab welcher Klasse Schüler Medienscout werden können, ist an jeder Schule unterschiedlich. Am Richard-Wagner-Gymnasium können Schüler sich von der fünften bis zur achten Klasse als Medientutor beweisen und danach zum Medienscout aufsteigen. Weitere Infos zu den Medienscouts finden sie unter www.opferhilfe-oberfranken.de.

jh