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„Kauerndorfer Umgehung verschieben“: Initiative des Kulmbacher Oberbürgermeisters

Das Geld ist bewilligt, die Grundstücke gekauft, die Umgehung für Kauerndorf ist einen großen Schritt voran gekommen, nächstes Jahr soll Baustart sein. Doch jetzt grätscht der Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann dazwischen und wärmt die Debatte um die Notwendigkeit Umgehung wieder auf. Er stellt die Frage, ob man in der aktuellen politischen Situation ein derartiges Großprojekt mit Kosten von weit über 100 Millionen Euro nicht doch besser verschieben sollte. Er meint, das Großprojekt stehe in keinem vernünftigen Verhältnis. Lieber sollte man das Geld verwenden um die Bahnhöfe attraktiver zu machen. Lehmann führt auch ein Argument der Umgehungsgegner auf, die Sorge um das Kulmbacher Grundwasser, wenn beim Tunnelbau in Kauerndorf etwas schief geht. Er appelliert an die Beteiligten, das Projekt auszusetzen, der Bundestag könne das Projekt noch verschieben.

red