IHK-Vollversammlung: Fachkräfte aus dem Ausland sollen Lücke schließen

In Oberfranken fehlen aktuell rund 17.000 Fachkräfte, bis 2030 soll die Lücke sogar auf rund 54.000 steigen. So kann es nicht weitergehen, heißt es bei der Vollversammlung der IHK Oberfranken Bayreuth, und es wurden konkrete Forderungen an die Politik gestellt. Welche sind das?

Fachkräfte aus dem Ausland sollen her- und zwar unbürokratisch und damit schneller. Die Forderung an die Politik: das am 1. März 2020 verabschiedete Fachkräfteeinwanderungsgesetz muss mittelstandsfreundlicher gestaltet werden. Zum Beispiel muss Arbeitskräften, die qualifiziert sind, aber keinen entsprechenden Berufsabschluss besitzen, trotzdem eine schnelle Zuwanderung zum Arbeiten ermöglicht werden. Außerdem sollen die Deutschkenntnisse abhängig von der Tätigkeit sein und Sprachunterricht soll unterstütz werden. Oft würden Sprachkenntnisse vorausgesetzt, die man in der Praxis kaum benötigt.

Auch Abschlüsse aus dem Ausland müssten leichter anerkannt werden und die Integration vor Ort muss attraktiver werden, um die Fachkräfte aus dem Ausland hier halten zu können.

sir